Beiträge von eye07

    ....Ronny, woran hast du erkannt, dass es sich um Ausf. F handelt? Und hast du eventuell eine bessere Version vom ersten Bild? Mich täte das Zelt am Heck des Stug interessieren..

    Hallo,


    hab ein anderes Foto gefunden, auf dem ein ähnliches Zelt abgebildet ist. Hier mal nicht auf dem StuG, sondern vernünftig dahinter.


    Gruß

    Ronny

    Hallo Christoph,


    nein ich habe leider kein besseres Foto davon. Ein Detail für eine Ausf. F war für mich die rechte hintere Kettenabdeckung bzw. das umklappbare Schutzblech. Hier fehlt bereits das Loch als Aussparung für das Rücklicht. Ich halte es für eine Zwischen-/Übergangsversion F zur F/8. Bei der F/8 entfiel bereits die Antennenlagerung, die hier noch vorhanden ist. Das Abweiserblech an der Abgasanlage weist ebenfalls auf eine Ausf. F. hin.


    Die Fahrzeuge dürften, vergleichbar mit anderen Fotos, zur StuG-Abteilung 'Großdeutschland' gehört haben.

    Bei dieser Einheit wurde durch die Feldwerkstatt einiges improvisiert, erkennbar z.B. an der Lagerung der Ersatzrollen und der speziellen Halterung für die Kanister.


    Gruß

    Ronny

    Endlich mal was Neues :


    ... offensichtlich wurden in dieser StuG III Einheit, leider kann man die Hauptbewaffnung nicht erkennen, ob dies Fahrzeuge der Ausf E oder F sind. Jedenfalls geht's per Bahn zur Front wie es scheint.

    Hallo,


    es sind Ausf F.


    Gruß

    Ronny

    Deutschland 1945.

    Hallo,


    das Foto , bzw. das Gebäude kam mir irgendwie bekannt vor. Und tatsächlich, es gehört es zu einer Bilderserie aus Berlin. Hier mal alle Fotos zusammen.


    Zusätzlich kam zu diesem Foto auch noch etwas halbwegs passendes. Rheinberg (NRW), hier die Rheinstraße mit dem Underberg-Palais und dem Rathaus im Hintergrund. In meiner Sammlung fanden sich noch zwei weitere Vergleiche zu Rheinberg.


    Gruß

    Ronny

    Das war der Panther, der die ungewöhnlichen Halterungen seitlich hatte. Wurde deren Zweck je geklärt?

    Ich erinnere mich dunkel, dass es eine Lösung dafür gibt, aber ich bin mir nicht sicher.

    Mist ich finde es nicht mehr. Hatte darüber mal irgendwelche Aufzeichnungen gehabt. Auf die Schnelle hab ich das hier gefunden, leider nur in polnisch.


    http://www.elccweb.com/ScannedImages/panther.htm

    Hallo,


    zufällig bin ich auf das Bergungsvideo des 'Panther' aus dem Fluß Czarna Nida bei Bieleckich Młynów (südl Kielce) gestoßen. Und rein zufällig jährt sich das Datum der Bergung heute genau zum 31. Mal.


    Der Panzer, eine Ausführung A, soll um den 17./18.01.1945 im Fluß stecken geblieben von seiner Besatzung verlassen und zerstört worden sein. Anfang der 50'er Jahre wurde der aus dem Wasser ragende Turm gesprengt. Die Schäden am Turm sind bei der 1990 durchgeführten Bergung deutlich sichtbar. Der Turm wurde nach der Bergung wohl aus den Trümmern wieder zusammengesetzt. Das Wrack stand dann wohl mehrere Jahre auf einem Schrottplatz herum bis es nach Deutschland verkauft wurde (?) und Anfang 2000 in die USA an die Littlefield Collection verkauft und zwischen 2002 und 2009 voll funktionsfähig restauriert worden ist. Nach dem Tod von Jacques Littlefield und der Auflösung der Sammlung ging der Panther an die Collings Foundation und dem American Heritage Museum in Hudson, wo er heute ausgestellt ist.



    Ein englischsprachiger Bericht besagt zum Streit um die Rückgabe des Panther nach Polen folgendes:


    "Piotr Lewandowski von „Fundacja Thesaurus“ (Foundation Thesaurus), einer in Polen ansässigen NGO, erklärt, warum er dafür kämpft, dass ein deutscher Panther-Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg, der derzeit in einem Museum in den USA untergebracht ist, nach Polen zurückgebracht wird.

    Der deutsche Panzer Pz.Kpfw. V Ausf. A sank in dem Czarna Nida in Polen am 17. oder 18. Januar 1945 während einer sowjetischen Offensive vom Brückenkopf Baranowsko-Sandomierski aus.

    In den 1950er Jahren wurde der Turm, der bei Niedrigwasser zu sehen war, von Pionieren der polnischen Armee gesprengt. Der Panzer geriet in Vergessenheit, bis 1989 der stellvertretende Direktor eines Regionalmuseums in Skarzysko-Kamienna, Henryk Gruszka, eine Suche nach im Fluss Czarna Nida versenkten Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg organisierte und die Überreste des Panzers wieder „gefunden“ wurden.


    Informationen über das Wrack wurden an den damaligen kommunistischen Politischen Hauptausschuss (MPB) der polnischen Armee weitergegeben. Die MPB leitete die Informationen dann an das Museum der Polnischen Armee in Warschau weiter. Im Mai 1990 führte die polnische Armee eine Erkundung des Wracks durch und der Panzer wurde am 16. November desselben Jahres von den Brüdern Maciej und Stanislaw Keszycki mit Unterstützung der polnischen Armee geborgen.Eine Militäreinheit aus Kielce Bukówka stellte zwei Bergepanzer zur Hilfe. Bei der Bergung war der Rumpf des Panzers vollständig und während der Turm gesprengt wurde, wurden Teile aus dem Fluss geborgen. Während der Bergung brachen die Ketten des Panzers ab, jedoch wurde das MG-34-Maschinengewehr im Joch der Frontplatte feststeckend gefunden.

    Der „Fund“ galt zu Recht als etwas Besonderes und der Tank zeichnete sich durch ungewöhnliche Griffe an den Seiten aus. Ihr Zweck steht noch zur Debatte. Nach der Bergung wurde es zu einem Schießstand auf dem Gelände der Militäreinheit in Kielce Bukowka gebracht, da sich noch Munition darin befand.

    Etwa zwei Wochen später wurde er von Kielce Bukowka nach Warschau (Dezember 1990) transportiert, wo er bis zum Frühjahr 1991 blieb, als der Panzer schließlich demontiert wurde. In diesem Zustand wurde es den Militärspezialisten der Polnischen Motorschule für höhere Offiziere (Wyższa Oficerska Szkoła Samochodowa) aus Piła gezeigt.


    Die Übung, angeblich auf Anweisung der Gebrüder Keszycki, wurde durchgeführt, um zu zeigen, dass das Wrack kein historisches Denkmal, sondern nur zur Verschrottung geeignet war. Anschließend wurde beim Amt des Generalkonservators für Denkmalpflege ein Antrag auf Ausfuhrgenehmigung für das Wrack ins Ausland gestellt. Der Generalkonservator der Denkmäler bat jedoch das Technikmuseum in Warschau und das Museum der Polnischen Armee um zusätzliche Stellungnahmen und beide sagten, der Panzer solle in Polen bleiben. Sie betonten, dass dies der einzige erhaltene vollständige Pz.Kpfw. V Ausf. A Panther in Polen sei.


    Daraufhin erließ der Generalkonservator der Denkmalpflege einen Bescheid, der die Ausfuhr untersagte. Doch der Panzer verschwand trotz einer Untersuchung der polnischen Staatsanwaltschaft. Jahre vergingen und der Panzer geriet in Vergessenheit, bis Maciej Keszycki 2003 in einem Zeitschriftenartikel zugab, den Panzer verkauft zu haben.


    2005 interessierte ich mich für Verbrechen an historischen Denkmälern in Polen und hier begann mein Abenteuer mit dem Panther und anderen Militariaten. Ein Jahr später nahm ich die Herausforderung an, bei der Rettung und Ausgrabung des Wracks einer deutschen StuG IV-Selbstfahrlafette mitzuhelfen.


    Es wurde 2008 geborgen und befindet sich nun stolz restauriert im Museum der Polnischen Armee. Während dieser Zeit begann ich auch, den vermissten Panther-Fall zu untersuchen und schickte 2008 Dokumente zur Überprüfung an das Hauptquartier des polnischen Grenzschutzes. Innerhalb einer Woche hatte der Grenzschutzbeamte eine Anzeige wegen des Verdachts der illegalen Ausfuhr an die Staatsanwaltschaft erstellt.


    Seitdem haben sich die Ermittlungen auf die polnische Polizei und die Staatsanwaltschaft ausgeweitet. Aufgrund der mir vorliegenden Informationen bereitete die polnische Staatsanwaltschaft 2013 ein Ersuchen um internationale Rechtshilfe an die USA vor.


    Im Jahr 2013 wurde die Sammlung des verstorbenen Jacques M. Littlefield nach seinem Tod geteilt. Einige der Fahrzeuge der Sammlung wurden verkauft und andere an die Collings Foundation für das American Heritage Museum übergeben. Unter den dem Museum gespendeten Fahrzeugen war der Pz. Kpfw. V Ausf. A Panther aus dem Fluss Czarna Nida.


    Anfang 2014 reagierten die USA auf die polnische Anfrage und das FBI wurde Berichten zufolge involviert. Ein Vertreter der Military Vehicle Technology Foundation, die von Jacques Littlefield gegründet und 2018 nach seinem Tod geschlossen wurde, stellte dem FBI die Geschichte des Panzerkaufs zur Verfügung. Aus Dokumenten wissen wir, dass der Panzer im Januar 2001 von Maciej Keszycki verkauft und von Jacques M. Littlefield gekauft wurde. Im Kaufvertrag steht, dass der Tank vollständig ist und eine Liste aller Teile und Komponenten sowie eine Fotodokumentation beigefügt ist.


    Der „wracked tank“ wurde von Jacques Littlefield restauriert, die Arbeiten dauerten von 2002 bis 2009. Leider starb Jacques kurz nach Abschluss der Restaurierung. Unterdessen stellte die polnische Staatsanwaltschaft fest, dass der Panzer illegal exportiert wurde, und es dauerte mehrere Jahre, um zu entscheiden, wer den Kampf aufnehmen sollte, um ihn an Polen zurückzugeben.
    Schließlich hat der polnische Kulturminister den Panzer in die nationale Liste der gestohlenen oder illegal aus dem Land exportierten Denkmäler aufgenommen, was den Weg zu seiner Wiedererlangung ebnet. Ich glaube, das Fahrzeug wurde illegal aus Polen exportiert und sollte zurückgegeben werden. Was die Keszycki-Brüder betrifft, so haben polnische Strafverfolgungsbehörden die Verjährungsfrist verstreichen lassen, sodass nicht viel getan werden kann.


    Dieser Fall eröffnet eine Diskussion über die Rolle anderer bei der Beschaffung und dem illegalen Export von Militaria aus mittel- und osteuropäischen Ländern und muss untersucht werden. Zweifellos wurden andere Kriegsgegenstände unter Verstoß gegen das Gesetz exportiert, und wir glauben, dass Interpol dies untersuchen sollte.Mit meinem Freund Zygmunt Adamski gründete ich 2011 nach der Bergung des StuG IV-Selbstfahrers die Nichtregierungsorganisation (NGO) namens Foundation Thesaurus. Wir haben erkannt, dass es wichtig ist, Relikte der Vergangenheit zu bewahren und den illegalen Handel mit Antiquitäten, einschließlich Militaria, zu bekämpfen. Durch die NGO konnten wir auf historische Aufzeichnungen und Dokumente zugreifen, die uns bei unseren Ermittlungen geholfen haben.


    AHM antwortet


    Classic Military Vehicle kontaktierte die Collings Foundation und das American Heritage Museum um einen Kommentar zu dieser Angelegenheit und erhielt die folgende Antwort von einem Sprecher: „Bevor dieses Fahrzeug an die Collings Foundation gespendet wurde und nachdem es in unserem Museum ankam, war die rechtliche Herkunft dieses Panthers fest und immer wieder etabliert. Versuche jetzt, Eigentum zu beanspruchen, sind falsch, ohne rechtliche Grundlage und völlig unbegründet. Dieser Panther ist und bleibt ein wichtiges Exponat in einem Museum mit einer Weltklasse-Sammlung, die jetzt von einem weltweiten Publikum gesehen wird.“



    Anbei einige Fotos, leider aufgrund des Videos von äußerst schlechter Qualität.


    Und der link zum Bergungs-Video: https://www.youtube.com/watch?v=qq_s4dKZg5o


    Restauration abgeschlossen: https://www.youtube.com/watch?v=HGq6G-5ouA0


    Gruß

    Ronny

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    Hallo,


    der Tiger I #243 gehörte zur s.Pz.Abt.503. Die Einheit verlegte per Bahntransport am 21.12.1942 von Österreich nach Rostow. Auf dem Weg nach Rostow lag auch der Ort Slowjansk (Ukraine). Ob die Wagen hierbei auch entladen wurden ist mir nicht bekannt.


    Gruß

    Ronny

    Ich hoffe, für die Besatzung war es schnell zu Ende. Ich denke da an den Tank im Wolchow-Kessel unter dem T34.

    Tagelang gab man Klopfzeichen, nach und nach verstummten sie. Erinnert eigentlich auch an die Kursk...

    Hallo,


    darf ich fragen aus welchen Aufzeichnungen das stammt? Wenn ich mir das Foto so anschaue dann gab es dort die Möglichkeit aus dem Wagen zu kommen. Mir scheint auch, dass die Luke über der Fahrerklappe nicht ganz veschlossen ist und genügend Platz hat um geöffnet zu werden. Gibt es davon noch weitere Fotos? Habe bisher noch keine gefunden.


    Gruß

    Ronny

    Es schaut mir aber nicht nach einer internen Explosion aus, wobei das Panzerblech nach außen verbogen worden wäre. Das Blech ist nach innen verbogen. Es schaut mir auch nicht nach einem aufgeschweißten Boden aus, das hätte sicher etwas sauberer ausgesehen.

    Es heißt ja dass der Wagen durch einen Jaboangriff ausgeschaltet worden sein soll. Vermutlich war die Brücke aber auch vermint und bei der Überfahrt gesprengt worden. Zur genauen Zeit der Bergung der Besatzung gibt es leider sehr unterschiedliche Angaben. Spätestens als der Wagen 1947 im Flussbett umgedeht worden ist und wieder frei zugänglich war, wird man die Besatzung und alles andere Brauchbare aus dem Wagen entfernt haben.