Beiträge von ral6014

    Das halbrunde Eisen ist ein typisches Sohleneisen welches bis in die 60`er Jahre etwa an Arbeitsschuhen Verwendung fand. Die Lanzenspitze befindet sich - von den mechanischen Schäden mal abgesehen - in einem ungewöhnlich guten Zustand. Kaum zu glauben, dass das Ding mehrere Hundert Jahre im Boden gelegen haben soll.....

    Kannst du mal Detailbilder insb. der Tülle einstellen? Ist das Loch erkennbar wo der Nagel für den Schaft durchgetrieben wurde? Wie groß ist die Spitze denn?

    Macht auf mich einen guten Eindruck, aber gerade von diesen RZM-Vögeln gibt es viele mehr oder weniger gute Kopien und selbst die Originale unterscheiden sich immer mal geringfügig in der Machart voneinander. Anbei mal ein Bild eines solchen Repro-Geiers der schon recht deutlich von Deinem abweicht. Sicher werden sich die richtigen Fachleute aber noch zu äußern.

    Sie sind relativ gut gemacht aber hätten wohl mal SS-Klappen werden sollen...... Solche Stempel machen mich halt immer mißtrauisch zumal ich DAS bei Schulterklappen noch nie gesehen habe und der gute Karl Heisler eigentlich auch eher nicht mit seinen Schulterklappen Berühmtheit erlangt hat....

    Also ich müsste sie nicht haben.

    Habe mal meinen Fundus durchsucht. Also die einzige Buddel die ich mit glatten Knöpfen gefunden habe stammt aus der Produktion nach Kriegsende.....:P

    Keine Sorge... auch ich bin davon überzeugt, dass es sich bei der gezeigten Flasche um KEINE Kopie handelt und es je nach Hersteller offensichtlich auch glatte Knöpfe gab - wenn auch wohl äußerst selten.

    Dateien

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    Ich hatte auch schon eine Flasche von vor 39, welche glatte Druckknöpfe aus Aluminium hatte.

    Ich denke das würde damals nicht so genau genommen.

    Die Druckknöpfe mit Stern waren ja auch einfache zivile Druckknöpfe und an viele zivilen Kleidungsstücken zu finden.

    Naja, eigentlich kenne ich diese typischen Kreuzknöpfe nur an militärischen Ausrüstungsstücken und das seit dem 1.WK. Auch möchte ich stark bezweifeln, dass man es seinerzeit "...nicht so genau genommen" hat. Aber ja... das vorliegende Beispiel zeigt natürlich schon, dass es immer mal Ausreißer gab.

    Wenn der Stempel schon Mist ist ,dann hätte es ja sein können das ich wenigstens welche von der Wehrmacht habe😆

    Wenn die Botten von der Wehrmacht wären, hätte keiner so nen Kack-Stempel reingekloppt der jedweder historischen Grundlage entbehrt.

    Hallo,

    die Knöpfe sind schon ok so...

    Mit Kriegsbeginn begannen die Veränderungen/Vereinfachungen,welche zeitlich unterschiedlich von den Herstellern umgesetzt .....

    Sehe ich zum ersten Mal. Halte das auch nicht für eine "Vereinfachung" da selbst die sog. Spätkriegsflaschen noch dieses Kreuzmuster hatten. Denke dafür sollte es eine andere Erklärung geben.

    Diese Aufnahmen sind schon deutlich besser. Die Kragenspiegel würde ich nicht haben wollen. Das sind m.E. bekannte Kopien. Bei den Schulterklappen bin ich mir nicht sicher. Ist eigentlich alles wie es sein soll. Aus div. (alt-) Stoffen zusammengesetzte Klappen hat es natürlich gegeben. Das allein wäre für mich kein Grund einen Fake anzunehmen.

    Was mir halt auffällt ist der Umstand, dass die ganze Jacke scheinbar bis auf den Grundstoff runter ist und auch der ehemals vernähte Brustadler sowie die Auszeichnungen keinerlei Abdrücke hinterlassen haben. Sowas kennt man ansich von Jacken, die noch lange nach dem Krieg - etwa auf dem Bau oder in der Landwirtschaft - getragen wurden. Auch die blaue Verfärbung unter dem Kragen ist schon merkwürdig. Also keine Frage.... original ist sie. Die Story kann - muss aber nicht stimmen, auch wenn natürlich am Ende alles möglich war. Ich bezweifle nicht, was der "Verkäufer" der Jacke erzählt hat. Aber man muss bedenken, dass nicht wenige Kriegsteilnehmer mit ihren mitgebrachten Militärklamotten nach dem Krieg lustige Sachen angestellt und z.T. auch fleißig gebastelt haben - und ohne stimmige Belege für die Geschichte ist es leider was es ist, ein fragwürdig nacheffektiertes Uniformstück. Aber ist doch gut, wenn es Dir gefällt. Das ist doch die Hauptsache.