Beiträge von Dr.Kristen

    Hallo Markus;


    soweit die Bilder überhaupt eine Beurteilung zulassen, scheint der Krug des Königlich Bayerischen 15. Infanterieregiments, 12. Kompanie, (König Friedrich August von Sachsen) aus Neuburg an der Donau original zu sein. Keiner aus Porzellan, sondern aus Steingut, also ohne Lithophanie. Sind zwar seltener als die aus Porzellan, aber keineswegs gesuchter. Es fehlt der Schraubaufsatz mit dem Infanteristen und dem Löwen. Zum Zustand kann man aufgrund mangelnder Bilder natürlich nichts sagen, da ja etwaige Beschädigung nicht erkennbar sind.


    mfg Hans

    Na ja, so richtig giftig sind sie nicht, die falschen Pfifferlinge. Nur eben keine Speisepilze und schwer bekömmlich.

    Man sollte sie grundsätzlich nicht mitnehmen. Und auch links die großen "Matschpilze" sollte man lieber im Wald lassen.


    mfg Hans

    Hallo Nettelbeck, Oma u. messersammeln;


    für Eure ergänzenden, interessanten und informativen Beiträge möchte ich mich auch noch einmal

    bedanken. Mich freut die Resonanz zu dem Beitrag.

    Ach übrigens, die Teller werden durch die Fotografie etwas entstellt. Sie sind in Wirklichkeit schöner.

    Die Ränder sind nicht schwarz sondern in einem schönen Blau gehalten.


    beste Grüßen:


    Hans

    Hallo Fliegerkosmonaut, USCOB und Oma;

    über Eure Beiträge habe ich mich gefreut!


    Fliegerkosmonaut: Vielen Dank für Deine fachkundigen und ausführlichen Feststellungen zu den gezeigten Auszeichnungen!

    Ein weiteres Foto, wie gewünscht, stelle ich natürlich gerne ein. Leider gibt meine Kamera nicht mehr her.


    USCOB: Auch Dir ein herzliches Dankeschön für Deinen interessanten und kundigen Beitrag!


    Oma: Für Deine fachkundige Beurteilung des Dolches auch Dir ein Dankeschön!

    mit besten Sammlergrüßen:


    Hans

    Dateien

    • CIMG2643.JPG

      (760,66 kB, 14 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hallo;


    möchte Euch mal ein Konvolut vorstellen, welches ich vor ca. 30 Jahren direkt vom Inhaber der Sachen bekommen habe. Alles soll von ihm selbst stammen. Seinen Angaben zufolge war im Dienstrang eines Obersts. Die jüngste bzw. letzte Verleihungsurkunde vom 1.3.1970 für die Verdienstmedaille der NVA in Gold weist ihn alber lediglich als Oberstleutnant aus. Da ich kein DDR-Spezialist bin, würde ich mich freuen wenn Ihr mir etwas zu den Sachen erzählen könntet.

    -Warum ist an der einen 4er-Schnalle die goldene Medaille zwei mal angebracht. War dies so zulässig?

    -Kann man sagen zu welchen Zeitpunkt er einen Offiziersdolch tragen konnte. Bei der Verleihung der Grenzdienst-Medaille 1954 war er ja bereits Hauptmann.

    -Kann es sich dabei um den gezeigten Dolch handeln oder hat er sich diesen später angeschaftt?

    -Ist es möglich, dass er beim Ausscheiden noch zum Oberst befördert wurde; war dies möglicherweise üblich?

    -Sind die gezeigten Teller was besonderes?

    Für den kleinen Dolch, das Ehrengeschenk, war keine Urkunde dabei. Er dürfte ihn wohl auch so in den 70er Jahren bekommen haben. Wahrscheinlich findet man auch nichts schriftliches in irgendwelchen Listen der DDR über diesen Offizier? Etwas ärgerlich war für mich, dass er auf allen Urkunden, unmittelbar bevor er mir die Sachen verkauft hat, seinen Namen und Dienstgrad geschwärzt hat. Allerdings ist trotzdem nahezu alles noch zu lesen. Drei der gezeigten Medaillen haben einen 900er Silberstempel. Die Grenzmedaille ist nummeriert-deckungsgleich mit der Urkunde von 1954.

    Wie gesagt, würde ich mich freuen, wenn ihr mit Eurem Fachwissen meinen Beitrag etwas unterstützen würdet und möchte Euch schon jetzt ein herzliches Dankeschön für diesen Fall zukommen lassen. Und wie erwähnt, ich bin kein DDR-Experte, falls meine Fragen nicht das Niveau der erfahrenen Sammler entspricht.


    mfG Hans

    Dateien

    • CIMG2627.JPG

      (915,71 kB, 21 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • CIMG2629.JPG

      (493,89 kB, 17 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • CIMG2632.JPG

      (355,31 kB, 22 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • CIMG2633.JPG

      (192,98 kB, 19 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • CIMG2630.JPG

      (543,98 kB, 17 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • CIMG2634.JPG

      (921,05 kB, 17 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • CIMG2638.JPG

      (438 kB, 22 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • CIMG2637.JPG

      (489,68 kB, 19 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • CIMG2624.JPG

      (394,58 kB, 19 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • CIMG2623.JPG

      (454,45 kB, 25 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hallo;


    ob hier die Mehrheit Recht haben wird, halte ich für ein kühne Aussage. Aufgrund der Bildqualität ist das nach meiner Meinung ausgeschlossen. Hier kann keine definitive Feststellung getroffen werden. Und jede Aussage dazu wäre ein reines Lotteriespiel.


    mfg Hans

    Hallo;


    da ich nicht der große Ausrüstungsexperte bin, wollte ich Euch mal bitten, mir bei der Bestimmung dieses Fundes zu helfen. So kenne ich die Büchsen eigentlich nicht.

    Wird zwar jetzt nicht die große Rarität sein und auch der Zustand ist sehr mäßig; mich würde aber doch näheres zu dieser Büchse sehr interessieren.

    Im Innern befand sich lediglich ein von Mäusen zerstörter Zettel mit deutschem Text (nur noch Fragmente zu lesen) . Für Euer Interesse und etwaige Hilfe schon mal ein herzliches Dankeschön.


    mfg Hans

    Hallo Jakob;


    das Abschneiden von Pilzen ist seit langem sehr umstritten. Einfach mal googeln.


    Wie z.B. hier:


    "Schonend für den Pilz – schneidet man den Fruchtkörper ab, erzeugt man eine verhältnismäßig große Schnittfläche, die aus Tausenden von offenen Pilzfäden besteht. Nimmt man den Fruchtkörper aber mit einer Drehbewegung komplett aus dem Boden, reißen die Pilzfäden vom Fruchtkörper ab und es entstehen zwar mehrere Schnittflächen, die in ihrer Gesamtheit aber an Fläche viel kleiner sind. Die Schädigung für das Pilzgeflecht ist also geringer."


    Das sind aber noch nicht alle Argumente gegen das Abschneiden.


    mfg Hans


    Hallo Jochen;


    hier mal zwei Krüge aus Neumarkt in der Oberpfalz. Ein Standort, der sicherlich bei manchen Sammlern gar nicht so bekannt ist.

    Und sie werden wohl infolge der Eskadron-Stärke bei einem Chevauleger-Regiment auch nicht allzu häufig auftauchen. Aber nachdem Dein Sammelgebiet ja die Oberpfalz beinhaltet, stelle ich sie mal vor.

    Das Königlich Bayerische 6.Chevauleger-Regiment "Prinz Albrecht von Preußen" hatte eigentlich seinen Standort in Bayreuth (mein Sammelstandort), aber ab 1862 war das 5. Eskadron in Neumarkt i.d.Oberpfalz stationiert. 1904 wurde es durch das 4. Eskadron abgelöst und 1907 sogar durch das 1.Eskadron. Ein für die abgeordneten Chevaulegers sehr unbeliebter Standort. Musste man doch von der Garnisonsstadt Bayreuth mit allen Vorzügen in ein "Dreckloch in der Oberpfalz", so Betroffene in Briefen nach Hause.

    Das war wohl auch der Grund warum 1909 der endgültige Abzug erfolgte. Begründung: "Ein ziemlich dreckiges Loch ohne Kanalisation. Die Kaserne heruntergekommen und z.T. sind die Decken schon eingestürzt. Der Rattenplage war nicht mehr Herr zu werden."

    Trotz alle dem wird in Neumarkt auch heute noch die Tradition zu den Chevaulegern hochgehalten.

    Ich denke, dass wegen der Geschichte ein Neumarkter Krug schon etwas beachtenswert sein sollte.


    mfg Hans

    Hallo Pilzsammler-Freunde;


    meine Vermutung hat sich bestätigt. Der wiederholte Regen und der Vollmond in den letzten Tagen hat jetzt tatsächlich dazu geführt, dass man, zumindest bei uns (Mittelgebirgslandschaft) beim Pilzesuchen Erfolg hat. Heute Feierabend von 17.00 bis 18.15 Uhr hatte ich doch eine schöne Ausbeute. Es waren insgesamt 47 Steinpilze, die übrig geblieben sind. Zwar nicht gerade die größten; aber immerhin. Ich denke, dass es in den nächsten Tagen noch mal mehr wird. Und was mich doch sehr verwundert hat. Mit großer Verspätung wachsen jetzt sogar noch Pfifferlinge. Das hätte ich heuer nich mehr erwartet.


    mfg Hans