Beiträge von Fridspeed

    Eine Möglichkeit, wenn man dies kostenmäßig gedeckt bekommt!

    Auf unseren vereinseigenen Ständen wäre dies theoretisch möglich aber nicht umsetzbar. Es muss alles für einen Schützen hochgefahren werden. Eine Aufsicht müsste ständig dabei sein, bzw. auch wechseln. Und welchen Schützen nimmt man? Ich höre schon das Geschrei der Schützen die, aus welchen Gründen auch immer, nicht dran kommen. Aufwand, Kosten und eine möglichst große Quergerechtigkeit bei der Vergabe lassen diese Möglichkeit nicht sinnvoll erscheinen. Dies mag auf Ständen mit anderen Anlagen und Beitragssystem anders sein. Für unsere Mitglieder wurde die Beitragszahlung für dieses Jahr überwiegend ausgesetzt. Es gibt Stände, wo man nach jedem Training zahlt. Da kann man dies besser umsetzen. Bei uns kann jedes Mitglied soviel schießen, wie er will und kann.

    Ich glaube nicht, dass man dieses Jahr noch dazu kommt, einen einigermaßen normalen Betrieb im Verein wieder aufzunehmen. Auch gilt die Corona - Testpflicht nun auch für Vereine. Bezahlten Kräften, wie z.B. Übungsleitern müssen kostenlose Tests angeboten werden. Aufsichten werden auch in vielen Vereinen bezahlt.

    Ich bin für 2 Schießstände verantwortlich. Die Stände sind geschlossen und werden es leider auch noch eine Zeitlang bleiben.

    Die Überprüfung von Training mit scharfen Waffen wurde ausgesetzt. Dies gilt bundesweit.

    Vermehrt wird überprüft, ob Waffenbesitzer noch als aktive Schützen gemeldet sind. Und dies ist seit September 2020, auch in Corona-Zeiten, möglich.

    Manch passiver Schütze, der nicht mehr offiziell im Verband gemeldet war, mußte seine Waffen abgeben.

    Eine Frage in die Runde,

    hab ein altes 5,5mm Luftgewehr, das ist so schlapp , da kann man besser mit Kieselsteinen werfen.

    Ist hier jemand der so etwas überholen kann? Denke das die Dichtungen hin sind.

    Gerne per PN.

    Gruß Gunter

    Wenn du hier anfragst, solltest du einmal schreiben um was es sich handelt. Besser noch das Teil hier zeigen.

    Als Nachtrag zum Vergleich noch ein Bild vom Werk der Taschenuhr für das Heer = mit Stoßsicherung. Auch hätte beim Heer der Deckel verschraubt sein müssen. Bei der Marine hat man auf den Schraubdeckel und die Stoßsicherung (bis auf wenige Ausnahmen) verzichtet. Die selben Unterscheide bestehen auch bei den Armbanduhren als Dienstuhr.

    Dateien

    • P5304049.jpg

      (323,02 kB, 7 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Vor einiger Zeit fiel mir mehr zufällig diese Taschenuhr in die Hände. Zufällig, weil ich nur auf das Werk fixiert war, was ich als Ersatzteilspender nutzen wollte. Erst als ich die Uhr dann zwischen hatte, bemerkte ich plötzlich erst die Zusammenhänge auf dem Zifferblatt. Diese TU für die Marine habe ich so noch nicht gesehen. Obwohl, Helios ist als Diensttaschenuhr des Heeres bekannt und das Werkkaliber findet sich ebenfalls in der Heeresvariante als auch in der Longeau - Heerestaschenuhr. Entgegen den Varianten für das Heer, hat die Variante für die Marine ein normales Werk ohne Stoßsicherung verbaut. Fürs Heer waren die Werke vom Hersteller mit einer Stoßsicherung ausgerüstet worden.

    Auch das Gehäuse ist etwas eigenwillig. Es hat 2 aufgedrückte Deckel, die aber sehr eng anliegen und sich nur mit Aufwand abnehmen lassen. Auf dem äußeren Deckel befindet sich die Nummer, die man innen normal findet. Vermutlich wurde außen nachgerüstet. Bei dem Gehäuse handelt es sich ansonsten um Messing, das man dünn verchromt hat. Diese Uhr scheint viele Jahre irgendwo liegengeblieben zu sein, da der äußerliche Zustand noch sehr gut ist, daß Werk aber nicht funktionierte. Bei der Reparatur kam dann die Überraschung: In dem Werk war gar keine Zugfeder vorhanden. Ansonsten war alles zusammen, wie es sein sollte. Ich habe die Zugfeder erneuert, daß Werk gewartet und die entfallene Leuchtmasse in den Zeiger teilweise ergänzt. Ansonsten befindet sich das Zifferblatt in einem sehr guten Zustand, die Leuchtindexe sind noch original erhalten. Die Gebrauchsspuren halten sich in Grenzen.

    Meine Vermutung: Die Uhr hatte einen Bruch der Zugfeder. Diese wurde entnommen und aufgrund von Mangel an einer neuen Feder wurde die Uhr wieder zusammen gebaut und liegen gelassen. Das Werkkaliber FHF 2144 findet man nur selten. Entsprechend selten gibt es Ersatzteile.

    Frage in die Runde: Was ist das für ein Stempel vor der Seriennummer auf der Hülse, tschechischer Löwe?

    Habe ich mich auch bereits gefragt! Ich hatte aber keine Lust hier weiter zu recherchieren, da das Thema ja so gut wie erledigt war.

    Die Tasche ist für mich alt und getragen! Den Hersteller kannte ich nicht. Ich wüsste nicht warum man eine wirklich alte Tasche bei der Beschriftung verändern sollte. Dies macht keinen Sinn. Die offenen Nähte zusammen nähen, was hier mit der Hand geschehen ist, macht Sinn. Die Jahreszahl sieht etwas merkwürdig aus. Aber, so lange man keine Vergleichstücke hat. Und 1918 war vielleicht auch nicht mehr der Zeitpunkt für genaue Arbeit? Bei Kriegsende wurden Arbeiten nicht mehr unbedingt durch die vorherigen Facharbeiter ausgeführt?

    Es gab einige Varianten, die nicht alle veröffentlich wurden!

    Bei diesen Teilen und dem Preis, den man dafür abruft, muss man sicher sein sich keinen Nachbau einzufangen. Ich würde da kein Risiko eingehen und Detailfotos der WTS senden und um einen Abgleich bitten.