Beiträge von Fridspeed

    Es handelt sich um eine schweizer Taschenuhr um ca. 1920 -1930. Eine der Letzen mit Zylinderhemmung. Eine einfache Gebrauchsuhr der damaligen Zeit und weder hochwertig noch selten. Das Gehäuse ist aus Silber, weil Silber antimagnetisch und damals günstiger als eine antimagnetische Metalllegierung war, die es schon gegeben hat.


    Auf dem Zifferblatt steht der Händler/Uhrengeschäft, dass diese Uhren bestellt und vertrieben hat. Solch ein ZB wird man wirklich so gut wie nie finden können. Schließlich hatte die Uhr normal ein (vermutlich) neutrales ZB oder eins mit anderer Händlerbeschriftung.


    Ein neutrales ZB könnte man finden, wenn man das Werk identifiziert und eine passende Größe finden kann.


    Für diese Uhren lohnt sich der Aufwand nicht. Leider! Interessant ist diese Uhr nur für historisch Interessierte aus Walsrode.(Geschichte- oder Kulturverein)



    Es handelt sich um die Reste eines Werkes von einer kleineren Taschenuhr. Aufgrund der Anordnung der Kloben würde ich von einem schweizer Werk ca. um 1910 - 1920 ausgehen.

    Man hat das Werk sicherlich entsorgt, sonst würden sich Spuren vom Gehäuse, Zifferblatt usw, finden lassen.

    Das wird der Anbieter / Verkäufer sicherlich nicht selber gemacht haben.

    Die haben für sowas weder Zeit noch Muße und es auch nicht nötig.

    Davon bin ich auch ausgegangen!

    Das dann dennoch solch ein Teil angeboten wird, scheint nur dem fehlenden Fachverstand für das Teil geschuldet zu sein. Und natürlich auch dem Zeitaufwand, den es braucht zu recherchieren und den man nicht hat.

    Für eine Llama mit Verwendung bei der Wehrmacht braucht es am besten das Nummernverzeichnis, wenn man dann eins hat.

    Schwer ohne Angaben der Abmessungen zu sagen wozu die Tasche gehört. Auf Anhieb kann ich es nicht sagen.

    Produktionsdetails deuten auf eine Nachkriegsfertigung hin.


    Das die Nieten eine Reparatur darstellten, hast du sicherlich selbst erkannt.

    Ich bedanke mich für Eure Einschätzungen. Wenn da so gebastelt wurde dran lass ich besser die Finger von den Uhren.

    Besten Dank

    Ob an den Uhren mit Absicht gebastelt wurde, bleibt oft eine ungeklärte Frage.

    Diese Uhren wurden nach dem Krieg weiter benutzt und wenn etwas dran war, dann machte der Uhrmacher alles um die Uhr gebrauchsfähig zu machen. Die Einhaltung des originalen Zustandes waren da dem Uhrmacher und dem Träger egal. Hauptsache es funktionierte und wurde günstig repariert. Einem heutigen Verkäufer solcher Uhren, müssen solch veränderte Zustände u.U. nicht bewusst sein.

    Dennoch muss man bei Sammlergegenständen den tatsächlichen Zustand gegen den gewünschten Preis abwägen.

    Hier konnten auch nur 4 Uhren von 50 Uhren nur teilweise eingeschätzt werden.

    Es könnte wirklich viel sein. Es war eine Uhrenmarke wie andere bekanntere Marken auch.

    Wie schon geschrieben kann man ohne gute Detailbilder nichts sagen.

    Die Gravur „JE“ im Kreis können private Initialen, Gehäusehersteller oder auch auf ein Handelsgeschäft hinweisen.

    Ohne Bilder kann man leider nur spekulieren. Das JE im Kreis könnte für den Gehäusehersteller „Julius Epple“ stehen, der ab 1935 Uhrengehäuse in Pforzheim hergestellt hat. Er hatte als Logo die Initialen im Kreis. Es könnte passen.


    Siehe hier:

    Mikrolisk - The horological trade mark index

    Mit so wenig Detailbilder kann man keine aussagefähige Beurteilung erstellen! Vor allem ohne Werksansicht, kann alles was nicht herein gehört, drin sein.

    Die BWC haben mit Wehrmacht nichts zu tun.


    Chronos:

    Zeigersatz nicht original

    Krone nicht original = ersetzt

    Originale Stege und Werk können nicht beurteilt werden.

    Registriernummer bisher nicht identifiziert, könnte aber passen.


    Helios

    Krone unpassend ersetzt

    Bedenken beim Gehäuse

    eine hohe Registriernummer für eine Helios; hier kommt es auf das Werk an

    Politiker anzuschreiben hat sich tatsächlich nicht bewährt.

    Neben den Formbriefen habe ich auch persönliche Antworten erhalten, wo ich einen persönlichen Bezug hatte.

    Das Ergebnis bleibt gleich. Ist erst jemand gewählt, dann muss man dies alles anders sehen oder man kann sich plötzlich nicht mehr erinnern. Dies kann so weit gehen, dass ein Bundesminister mit dem man vorher gut übers Thema reden konnte und der sich auf jeden Fall einsetzen wollte, weil selber Waffenbesitzer und ein weitläufiger Bekannter, sich dann später nicht mehr zum Thema äußern will, da nicht zuständig und bei Treffen sich so verhält, als würde man sich nicht kennen.

    Fazit: Sind sie erst einmal gewählt, kann man sie vergessen. Es geht nur noch um Machterhalt und um Parteiinteressen. Und dafür tut man alles. Die Farbe spielt dabei keine Rolle. Hier sind sich fast alle einig.

    Hier geht es nicht um Jäger, Sportschützen oder Sammler, oft zusammengefasst als Legalwaffenbesitzer.

    Hier geht es wirklich um alle Waffenbesitzer und welche denen einfach angedichtet wird, dass sie gefährliche Waffen besitzen würden.

    Es wird zunehmend immer schlimmer mit Forderungen und man will den gesetzestreuen Bürgern alles möglich verbieten und den vielen Dummpaffen im Land einreden etwas für die innere Sicherheit getan zu haben. Es wird überwiegend auch noch geglaubt.

    Damit schaffen inkompetente Politiker sogar Wähler für sich und lenken von sich selber ab, dass sie nicht eine Spur von Ahnung haben.

    Darüber schimpfen bringt bekanntlich nichts! Die Stimmen der Sammler in der Bevölkerung sind zu gering. Es hilft nur die Politik mit ihren unsinnigen Gesetzen, die keinerlei Verbesserung bringen, öffentlich zu entlarven.

    Dies gelingt einem einzelnen oder auch einem Verein alleine nicht.

    Und nun sind wir wieder beim Thema und der Eingangsfrage von Manni:

    Welche Organisation gibt es, die man sinnvoll unterstützen sollte, weil sie sich tatsächlich einsetzt und sich nicht selber nur beweihräuchert?

    Eine sehr eigene Art im Einsatz gegen Waffenrechtsverschärfungen hat nun der Vorsitzende des Sammlerverband Kuratorium, Hans Peter Schmid, entwickelt.

    Als ich auf einen Hinweis hin, im Internet recherchiert habe, habe mich derart stark an meinem Kaffee verschluckt, dass ich schon kräftig husten musste. Erst nach dem Einholen von Bestätigungen, stand fest, was ich zunächst für ein Versehen gehalten hatte: Schmid kandidiert nun für die Grünen!