Beiträge von Fridspeed

    Danke für eure Meinungen!


    Der Verkäufer deklarierte die Griffschalen als neuwertig Originale von ca 1940.....

    Wie sollte ich nun weiter verfahren?

    Na ja, behaupten kann man wissentlich oder auch unwissentlich vieles!

    Hake es als Erfahrung ab! Siehe dir passende Griffschalen zu deiner Waffe genau an und gehe mit Bedacht neu auf die Suche.

    Mir gefallen sie nicht. Einfach aus dem Bauch heraus ist mir die Maserung viel zu "wild".


    Günter

    Dies sehe ich auch so.

    Ausserdem haben fast alle Schalen die letzten beiden Ziffern der Seriennummer innen eingeschlagen. Eine Abnahme haben dagegen lange nicht alle Schalen.

    Ich möchte kurz an die laufende Petition erinnern:


    https://epetitionen.bundestag.…2/Petition_100913.nc.html


    Sie geht nur noch 4 Tage und es fehlen noch gut 5% an Mitunterzeichner! Es ist die letzte Möglichkeit! Es kostet mit Anmeldung nur etwa 3 Minuten Zeit eures Lebens.

    Es ist wirklich kaum zu fassen, wie viele noch meinen die Situation mit "aussitzen" erledigen zu können. Die Anzahl der Unterzeichner ist im Gegensatz zur Anzahl der Waffenbesitzer einfach nur lächerlich.

    Die Bilder reichen mir nicht aus, um hier etwas zur Uhr sicher schreiben zu wollen.

    Das Gehäuse könnte nicht original sein! (geschlossene seitliche Öffnung für Drücker?) Ohne Werkansicht kann man keine preisliche Einschätzung vornehmen. Das originale Werk könnte längst ersetzt worden sein.

    Von der Technik der Werke gesehen, sind beide Uhren Nachkriegsfertigungen.

    Ich würde beide Uhren auf späte 50ziger bis 60 Jahre datieren. Bei der Wagner fehlt der Sekundenzeiger der Zentralsekunde! Die Welle scheint aber intakt zu sein. Das Werk der Wagner hat eine Stoßsicherung (Ruby-Shock) und das Werk der Luga wurde mit der Stoßsicherung Inabloc ausgerüstet. Der Gehäusehersteller der Wagner = G (Stern und Halbmond) K war die Firma Gebrüder Kuttroff aus Pforzheim.

    Bei den Uhrwerken handelt es sich um normale Handaufzugswerke, die massenhaft gebaut wurden. Bei dem Werk der Luga handelt es sich um ein schweizer Werk, daß ein wenig aufwendiger gefertigt wurde als das Werk der Wagner. Aufgrund der Stoßsicherung beim Werk in der Wagner und der Rückerverstellung - Bezeichnung handelt es sich vermutlich weder um ein deutsches noch um ein schweizer Werk.

    Mit einer dienstlichen Verwendung haben diese Uhren nichts zu tun gehabt.

    Zur preislichen Einschätzung einmal in der "Bucht" recherchieren. Leider bringen diese Uhren weitaus weniger, als was sie eigentlich wert sein sollten.

    Gruß

    Fridspeed

    Eine interessante Pistole! Dürfte selten sein. Leider nicht mein Sammelgebiet, so dass ich dir leider keine weiteren Angaben zur Waffe machen kann.

    Der Stil spricht für eine französische Herkunft, muss es aber nicht sein. Auch Belgien kommt infrage. Gibt es keine Zeichen auf der Pistole?


    Gruß


    Fridspeed

    Genau selbige Bearbeiterin schrieb mir dazu das völlige Gegenteil. Denn von diesem Punkt war eine Entscheidung des Behaltens oder Vernichtens der Geschosse abhängig. Sehr komisch.

    Seltsam!

    In einem Schreiben vom 7.12.2017 hatte ein Sachbearbeiter (Herr Bußmann) u.a. die Aufbewahrung in einem Tresor der Kl. I gefordert.


    In einem Schreiben hatte ich darauf hin wie nachfolgend geantwortet:


    Ihr Schreiben vom 07.12.2017 zu meinem Antrag vom 07.12.2017 habe ich heute erhalten.

    Im Anhang erhalten sie die gewünschte Kopie meines Munitionserwerbsscheins!

    Der Nachweis zur Aufbewahrung ist allerdings irreführend, da für Munition und Bestandteile nur ein Blechbehältnis mit Schwengriegelschloss als ausreichend angesehen wird. Hier gibt es keine Typenschilder! Auch gibt es für solch einfach Behältnisse in den meistens Fällen keine Anschaffungsrechnungen mehr. Insbesondere, wenn diese Behältnisse schon seit Jahrzehnten genutzt werden.

    Munition wird bei mir gemäß den gesetzlichen Vorschriften aufbewahrt!

    Der einfacheren Bearbeitung wegen erhalten Sie in der Anlage die Kopie über die Anschaffung eines Tresors der Klasse I. Hier wäre bekanntlich die Aufbewahrung von Waffen und Munition möglich!


    Die Antwort steht weiter oben!

    Das ist mir aber neu. Eine Anfrage diesbezüglich im Jahr 2018 ergab keine Lagerungsunterschiede zu normaler Munition. Soll sich da etwas geändert haben?

    Vielleicht wird einem die Aufbewahrung auch nur genannt, wenn man eine Ausnahmegenehmigung tatsächlich beantragt hat?

    Siehe Auszug aus Schriftverkehr mit dem BKA von Februar 2018.




    Sehr geehrter Herr,

    anbei übersenden wir Ihnen die erteilte Ausnahmegenehmigung vorab.

    Die Aufbewahrung betreffend, dürfen in den von Ihnen angegebenen Blechbehältnissen mit Schwenkriegelschloss nur erlaubnispflichtige Munition aufbewahrt werden. Für die Aufbewahrung der verbotenen Geschosse ist Ihr Waffenschrank Klasse I (Lieferschein vom 29.04.2004) den Vorschriften entsprechend.


    Mit freundlichen Grüßen

    Wiesbaden BKA SO 23 - WAFFENRECHT,

    i.A. Iris Stieff, TBe,

    V 2017-0028852744, Tel: +49 (0)611 55-15883, Fax: +49 (0)611 55-45244, 07.02.2018

    Es gibt für deine Frage auch Fachliteratur, falls du dich öfters mit dem Thema auseinander setzen möchtest! Z.B. "Identifierung von Patronen-Munition" von Jakob H. Brandt und Horst E. Hamann. ISBN 3-925969-01-2


    https://www.zvab.com/servlet/S…n=&tn=&isbn=3-925969-01-2


    Für Einzelstücke kannt du hier oder auch besser bei den Munitionssammlern nachfragen!


    Zu der Aussage von Achtmal33:

    Dazu bedarf es nur eines MES und einer Erlaubnis des BKA. Ist also für anerkannte Sammler kein Hexenwerk.

    Sollte man noch hinzufügen, dass vom BAK und Lagerung von Munition mit Ausnahmegenehmigung zur Aufbewahrung ein Behältnis der Klasse VdS I verlangt wird. Auch für die Geschosse alleine! Falls man solch einen Schrank noch anschaffen müsste, lohnt sich dies für wenige Exponate meistens nicht.