Beiträge von Fridspeed

    Genau selbige Bearbeiterin schrieb mir dazu das völlige Gegenteil. Denn von diesem Punkt war eine Entscheidung des Behaltens oder Vernichtens der Geschosse abhängig. Sehr komisch.

    Seltsam!

    In einem Schreiben vom 7.12.2017 hatte ein Sachbearbeiter (Herr Bußmann) u.a. die Aufbewahrung in einem Tresor der Kl. I gefordert.


    In einem Schreiben hatte ich darauf hin wie nachfolgend geantwortet:


    Ihr Schreiben vom 07.12.2017 zu meinem Antrag vom 07.12.2017 habe ich heute erhalten.

    Im Anhang erhalten sie die gewünschte Kopie meines Munitionserwerbsscheins!

    Der Nachweis zur Aufbewahrung ist allerdings irreführend, da für Munition und Bestandteile nur ein Blechbehältnis mit Schwengriegelschloss als ausreichend angesehen wird. Hier gibt es keine Typenschilder! Auch gibt es für solch einfach Behältnisse in den meistens Fällen keine Anschaffungsrechnungen mehr. Insbesondere, wenn diese Behältnisse schon seit Jahrzehnten genutzt werden.

    Munition wird bei mir gemäß den gesetzlichen Vorschriften aufbewahrt!

    Der einfacheren Bearbeitung wegen erhalten Sie in der Anlage die Kopie über die Anschaffung eines Tresors der Klasse I. Hier wäre bekanntlich die Aufbewahrung von Waffen und Munition möglich!


    Die Antwort steht weiter oben!

    Das ist mir aber neu. Eine Anfrage diesbezüglich im Jahr 2018 ergab keine Lagerungsunterschiede zu normaler Munition. Soll sich da etwas geändert haben?

    Vielleicht wird einem die Aufbewahrung auch nur genannt, wenn man eine Ausnahmegenehmigung tatsächlich beantragt hat?

    Siehe Auszug aus Schriftverkehr mit dem BKA von Februar 2018.




    Sehr geehrter Herr,

    anbei übersenden wir Ihnen die erteilte Ausnahmegenehmigung vorab.

    Die Aufbewahrung betreffend, dürfen in den von Ihnen angegebenen Blechbehältnissen mit Schwenkriegelschloss nur erlaubnispflichtige Munition aufbewahrt werden. Für die Aufbewahrung der verbotenen Geschosse ist Ihr Waffenschrank Klasse I (Lieferschein vom 29.04.2004) den Vorschriften entsprechend.


    Mit freundlichen Grüßen

    Wiesbaden BKA SO 23 - WAFFENRECHT,

    i.A. Iris Stieff, TBe,

    V 2017-0028852744, Tel: +49 (0)611 55-15883, Fax: +49 (0)611 55-45244, 07.02.2018

    Es gibt für deine Frage auch Fachliteratur, falls du dich öfters mit dem Thema auseinander setzen möchtest! Z.B. "Identifierung von Patronen-Munition" von Jakob H. Brandt und Horst E. Hamann. ISBN 3-925969-01-2


    https://www.zvab.com/servlet/S…n=&tn=&isbn=3-925969-01-2


    Für Einzelstücke kannt du hier oder auch besser bei den Munitionssammlern nachfragen!


    Zu der Aussage von Achtmal33:

    Dazu bedarf es nur eines MES und einer Erlaubnis des BKA. Ist also für anerkannte Sammler kein Hexenwerk.

    Sollte man noch hinzufügen, dass vom BAK und Lagerung von Munition mit Ausnahmegenehmigung zur Aufbewahrung ein Behältnis der Klasse VdS I verlangt wird. Auch für die Geschosse alleine! Falls man solch einen Schrank noch anschaffen müsste, lohnt sich dies für wenige Exponate meistens nicht.

    Sieht für mich auf den ersten Blick nach zusammengebastelter Touristenware aus. In diesem Zustand nicht gebrauchsfähig.

    Mehr könnte man vielleicht nach weiteren Detailbildern schreiben? Gibt es auf der Pfanne ein Loch zum Lauf?

    Ohne das rote Kreuz in diesem Zustand vielleicht zur Ersatzteilgewinnung ca. 10 - 15€?

    Mit dem roten Kreuz habe ich diese Uhr noch nicht gesehen und keine Ahnung wie sich dies auf den Preis auswirkt?

    An der Uhr fehlt immerhin der Rückdeckel, den man nicht wie z.B. den Sekundenzeiger und das Glas einfach erneuern kann. Bei dem Werk handelt es sich um ein einfaches TU - Werk mit Zylinderhemmung, dass augenscheinlich in keinem guten Zustand mehr ist.

    Die Uhr ist etwas für Sammler von Uhren, die einer Organisation zugeordnet werden können. Sicherlich findet man solch ein Exwemplar nicht einmal so auf die Schnelle. Aber, man muss auch erst einmal einen Sammler dafür finden!

    Deine Frage kann dir zurzeit niemand beantworten!

    So unbefriedigend dies auch für alle Betroffenen sein mag. Es gibt bislang nur Entwürfe, die noch nicht per Abstimmung Gesetz geworden wären. Überraschungen sind sehr wahrscheinlich, daher kann man auch nicht die letzten Entwürfe als gegeben nehmen.

    Es bleibt zu hoffen, dass noch ein wenig Vernunft mit einfließen wird. Wenngleich die Wahrscheinlichkeit gering ist.


    Gruß

    Fridspeed

    Das Problem für den Uhrmacherbetrieb liegt in der Gewährleistung und im Zeitaufwand.

    Bei Schäden müssen oft Teile angefertigt werden. Der Zeitaufwand ist enorm und kann schnell aus dem veranschlagten Zeitaufwand heraus laufen. Oft will dies ein Kunde nicht zahlen! Und dann läuft auch noch die Gewährleistung für möglicherweise eine Versuchsreparatur, die der Betrieb nicht ausschließen kann.

    Fazit: Nur bei einem auf diesem Gebiet erfahrenen Uhrmacherbetrieb wird man Erfolg haben. Die Kosten fallen entsprechend hoch aus.

    Die Frage läßt sich nicht eindeutig beantworten!

    Den höheren Verschleiß, im Vergleich zum Tragen der Uhr, kann man ausschließen. Ansonsten verhält es sich wie bei anderen technischen Geräten auch.

    Wenig Gebrauch = wenig Verschleiß und umgekehrt. Natürlich verschleißt z.B. ein Lager im Werk mehr, wenn man die Uhr auf dem Beweger ständig laufen läßt, für den Fall, daß man sie vielleicht 2-mal im Jahr braucht. Es ist wie mit einem Auto. Ein Fahrzeug mit nur 20.000 KM auf dem Tacho hat erheblich weniger Verschleißspuren aufzuweisen als ein Fahrzeug mit 200.000 KM auf dem Tacho.

    Alleine der Uhrenbeweger bei vergleichbarer Nutzdauer, erhöht nicht den Verschleiß und kann die Uhr in den Gangwerten besser erhalten.

    Gruß

    Fridspeed

    Ich kenne Spezialisten, die noch Uhren mit Spindelhemmung reparieren.

    Es ist gut nach zu vollziehen, daß die Uhr nun nicht mehr läuft. Die Revision der Uhr wäre zum Werterhalt angeraten.

    Allerdings sollten die Kosten im Verhältnis zum Wert der Uhr stehen. Je nach Werkausführung und Zustand der Uhr kann der Preis für eine Reparatur bis zum vierstelligen Betrag reichen. Ohne genauere Prüfung des Werkes und der Uhr kann man zum Preis für die Reparatur nichts Genaues sagen. Die Spanne der Preise dürfte aber hoch sein und wird stark von der Anfertigung von Teilen beeinflußt. Ersatzteile gibt es dafür leider schon lange nicht mehr.

    Grundsätzlich wird ein qualifizierter Uhrmacherbetrieb nur einen Kostenvoranschlag nach genauer Sichtung der Uhr machen können.

    Gruß

    Fridspeed


    NS. Es empfiehlt sich, die Uhr ohne Revision nicht mehr laufen zu lassen. Der Schaden kann nur größer werden.

    Ein Uhrenbeweger kann sinnvoll sein!

    Bei Uhren mit einigen Komplikationen, wie z.B. Vollkalender, gehört der Uhrenbeweger in der Box bereits mit zum Zubehör zur Uhr dabei. Wie hier bereits festgestellt wurde, sind die Preise entsprechend.

    Weiter Sinn macht der Uhrenbeweger bei wechselndem Gebrauch von mehreren Uhren mit automatischem Aufzug, wenn man diese in einem absehbaren Zeitraum nutzt und nicht immer alles von vorne einstellen will. Für Sammler wie mich z.B. auch um Uhren aus der Sammlung zu bewegen, da man nur zwei Arme zum Tragen der Uhr hat und natürlich zur Funktionskontrolle des automatischen Aufzuges.

    Hat man sonst Uhren, die man gelegentlich trägt, braucht man keinen Uhrenbeweger. Es reicht aus, wenn man diese vor Gebrauch oder bei längerer Zeit ohne Gebrauch einmal aufzieht.

    Was mir gerade noch zum Uhrenbeweger einfällt: Man sieht dort auch, wie sich die Uhr bei Veränderung der Lagen zeitlich verhält. Der Uhrenbeweger bewegt die Uhr meistens durch alle möglichen Lagen. Nur aufziehen und auf den Tisch legen zeigt nicht ausreichend das Gangverhalten einer Uhr an.

    Fazit: Wer entsprechende Anforderungen von oder an die Uhren hat, für den kann der Uhrenbeweger sehr sinnvoll sein.

    Für normale Uhren mit gelegentlicher Nutzung kann man das Thema vernachlässigen.

    Gruß

    Fridspeed

    NS.: Diesen Uhrenbeweger für 4 Uhren benutze ich:



    https://www.uhrmacherwerkzeuge…Uhrenbeweger-fuer-4-Uhren

    O.K., wusste ich nicht. Eigentlich ist der Deckel eine Produktion aus den 50ziger.

    Ohne Ansicht des Werkes kann man grundsätzlich keine Preiseinschätzung vornehmen. Es könnte sich in der Uhr ein anderes Werk oder ein Werk aus Nachkriegsfertigung befinden. Der Sammlerwert wäre sofort gegen 0.

    Bei dem Schraubdeckel des Gehäuses habe ich Bedenken zur Originalität. Den Deckel schreibe ich mit den Öffnungsausfräsungen einer anderen Uhr zu.

    Die Skelettzeiger befüllt fast jeder Uhrmacher neu. Nur ein Uhrmacher mit Erfahrung in der Arbeit mit historischen Uhren wird dir die Leuchtmasse individuell anpassen. Bekommen die Zeiger die grüne Standartleuchtmasse verpaßt, sieht dies so schlimm aus, daß du es besser so belassen solltest.

    Gruß

    Fridspeed

    Man muß um deine Frage beantworten zu können wissen, wie sich die Krone löst?

    Wenn du die Krone beim stellen der Uhr in der Hand hast, kann entweder das Gewinde in der Krone oder auf der Welle defekt sein. Oft muß die Krone auch nur richtig aufgeschraubt und eingekerbt werden. Dies macht man bei gezogener Welle. Ein Uhrmacher in der Nähe wird dies sofort erledigen können.

    Mit Klebstoff sollte man nicht hantieren, da kleinste Partikel ins Werk geraten können.

    Gruß

    Fridspeed

    Wenn man die Uhr gelegentlich tragen möchte und es kein Wunschhersteller sein soll, kommt eine Uhr mit einem Werk infrage, für das man noch Ersatzteile beim Service bekommt. Am besten gibt es noch Teile für AS 1130, mit der die Fülle der Dienstuhren (Heer und Luftbodentruppen) ausgerüstet war. Für Werkteile aus einer Minerva habe ich schon Jahre suchen müssen.


    Gruß

    Fridspeed

    Es sind Schutzbehälter der damaligen Zeit (auch Bergmann Kapseln genannt nach einem Hersteller) an denen die Uhren zum Schutz vor Schmutz und Stößen z.B. auf der Arbeit oder dem Feld getragen wurden.

    Zum Kirchgang dann Sonntags gerne wieder ohne Schutzhülle in der Westentasche.