Beiträge von Fridspeed

    Ach so! Der Minutenzeiger wird nicht mehr richtig mit transportiert. Da hat sich vermutlich die Zifferblattbefestigung gelöst und nun packt die Spreizfeder nicht mehr richtig aufs Minutenrohr. Hört sich vielleicht kompliziert an, wäre für einen Uhrmacher eine Kleinigkeit.

    Die Fachgeschäfte befassen sich mit solchen Uhren nicht! Sie wollen in erster Linie verkaufen und senden alles zur Reparatur ein.

    Du brauchst einen echten Handwerker als Uhrmacher. Leider werden die Leute rar. Es sollte aber auch jemanden in deiner Nähe geben. Es geht nichts über den persönlichen Kontakt.

    Gruß

    Fridspeed

    Man hat das Werk in dieses Gehäuse gebracht. Das Werk stammt aus der Schweiz. Es handelt sich um eine frühe Ankerhemmung. Der Minutenzeiger ist erst einmal egal. Kannst du den Stundenzeiger genau stellen. Auch wenn der Minutenzeiger dann nicht dort steht, wo er sollte.

    Die Zeigerstellung funktioniert nur mit dem seitlichen Drücker, wenn du diesen eingedrückt hälst.

    Da es sich bei dem Drücker nicht um die originale Vorrichtung handelt, hat sich möglicherweise etwas verklemmt. Das Zifferblatt gehörte auch nicht zum Werk. Sollte man zur Befestigung Klebstoff verwandt haben, kann auch hier eine Ursache zu finden sein.

    Im Grunde mag ich solche eine solche Marriage, man muss als Uhrmacher aber sehr sorgfältig arbeiten und an die Dauerfunktion denken. In diesem Falle könnte es auch eine zeitgemäße Marriage sein. Im Laufe der Zeit verschleißt auch schon einmal etwas.


    Gruß

    Fridspeed

    Richtig, das ist die Plakette von einem schwedischen Gewehr M 1896 oder dem schwedischen Karabiner M 38.

    Die Plakette ist hier untypisch markiert worden. 6,46 - 6,51 bedeutet die Kaliberangabe des Gewehres. In diesem Falle würde das tatsächlich gemessene Laufkaliber 6,48 mm betragen. Markierung unter der 8, die üblicherweise über der 8 hätte stehen müssen.

    Die Zahlen 1,2 und 3 geben den Laufzustand zum Zeitpunkt des messens wieder. Keine Markierung bedeutet Zustand 1. Bei 2 oder 3 hätte eine Markierung über der Zahl sein müssen.

    Mit einem Gewehr M 1909 hat diese Plakette nichts zu tun!

    Seltsame Frage !


    Wenn du diese Pistole verkaufen willst, dann setze sie für 1,- € bei egun ein und du wirst schon sehen, was diese Waffe den Sammlern wert ist.

    Ja, sie ist noch sammelwürdig, schon aufgrund der Seltenheit und der Zustand ist noch passabel. Nicht ganz mein Traum, aber in der Not ... .

    Hier mit einer Preisvorstellung zu liebäugeln, ist fehl am Platz.

    👍

    Das Werk passt, ist aber revisionsbedürftig. Man sieht deutlich Schmutz, Ablagerungen und Korrosion. Aufgrund der Rückerstellung wird das Werk keine guten Gangergebnisse bringen. Die Gründe für die Stellung können sehr vielseitig sein. Dies lässt sich erst auf der elektronischen Zeitwaage und nach sachkundiger Untersuchung heraus finden. Möglicherweise fehlt auch die Werkabdeckung, die mit dem Gang des Werkes nichts zu tun hat.

    Solch eine Uhr würde ich persönlich nur zum Schnäppchenpreis oder nach sachkundiger Überprüfung nehmen. Vergleiche die Rückerstellung und Werkdetails selber anhand der in diesem Forum eingestellten Uhren.


    Gruß

    Frid

    Ich tue mich sehr schwer aus der Ferne einen Preis zu nennen!

    Man muß immer berücksichtigen, in welchen Zustand sich das Werk befindet und wieviel ich noch ggf. in die Uhr an Geld hinein stecken muß. Auch eine Uhr die läuft, kann stark überholungsbedürftig sein.


    Die Zenith gehört mit zu den hochwertigsten Uhren, die als einfache Dienstuhr ihren Dienst im Heer verrichteten. Durch die Werkabdeckung auch gegen Magnetismus geschützt auch für Verwenung im Funkbereich geeignet.

    Vorausgesetzt es ist innen alles vorhanden, was auch vorhanden sein sollte und das Werk läuft lagenhaltig in allen Lagen mit der Zeit durch, dann kann man in dem sichtlichen Zustand (Zifferblatt, Zeiger, Gehäuse) ca. 250€ - 280€ zahlen. Für einen Uhr mit sehr gut erhaltenen Originalzifferblatt muß man sofort mind. 100 mehr zahlen. Bei solch einer Uhr würde ich die Revision des Werkes mit einplanen. Das kann je nach Aufwand nochmals so viel wie die Uhr selber kosten.


    Ich hatte in letzter Zeit einiges an Taschenuhren auf dem Tisch, um sie für Bekannte zu beurteilen. Alle Uhren liefen. Allerdings war an allen Uhren versteckt so herum gepfuscht worden, daß sie nur noch als Belegstück dienen können und nicht mehr zum tragen geeignet sind. Daß Problem, für diese Kaliber gibt es schon lange keine Ersatzteile mehr.


    Gruß


    Frid

    Ich sehe das Gehäuse mit Zifferblatt und Zeigern einer Taschenuhr der Wehrmacht von Zenith.

    Es sollte in dem Gehäuse auch das entsprechende Werk mit der üblichen Werkabdeckung drin sein. Ob dies hier der Fall ist, kann man so nicht sagen.

    Und ohne Fakten kann man auch nichts zum Preis sagen! Es kann schließlich ein anderes Werk in der Uhr sein, die Werkabdeckung kann fehlen usw.

    Und ob die Uhr läuft und wie ggf., diese Information wäre natürlich zur Preisfindung auch sehr wichtig.

    Was ich sehe, kann ich beurteilen: Ich sehe ein Zifferblatt mit Patina und abgegangenem Leuchtstoff von den Ziffern. Ich sehe Stunden- und Minutenzeiger, die neu gefüllt wurden. Wurden die Zeiger angeschliffen oder poliert? Siehe Stundenzeiger.


    In dem Falle, wo der Leuchtstoff auf den Ziffern nicht mehr vorhanden ist, stellt sich immer die Frage wo er geblieben ist? Befindet er sich noch, auch zum Teil, im Werk? Oder wurde das Werk komplett revidiert? Wenn sich der Leuchtstoff noch zum Teil im Werk befindet, wird er dort auf Dauer Schäden anrichten. Auch wenn die Uhr zur Zeit noch einwandfrei laufen sollte.


    Gruß

    Fridspeed


    siehe auch hier:

    Zenith Dienst Taschenuhr des Heeres - DH


    Zenith Taschenuhr

    Diese Gewehre wurden auch in Indien für die Truppen unter britischer Hoheit nachgebaut.

    Wie bereits erwähnt, war die Qualität erheblich besser und Stempel meist nicht vorhanden.

    Die Cz50 hat die Magazinverlängerung.

    Das hat sie.

    Es passt allenfalls zur Tasche von Trussa. Nicht aber zur Tasche von Isonzo 1916.

    Ich bin hier auch mit den beiden gezeigten Taschen durcheinander gekommen. Die beiden gezeigten Taschen sind ähnlich aber nicht gleich.;)

    Ob es nur verschiedene Varianten sind, habe ich nicht finden können. Nach m.M.sind beide Taschen nicht für die P27.

    Ich besitze dieses Holter auch. Diese Taschen wurden in den 80 -90 ziger für kleines Geld aus der Kiste angeboten. Sie sehen der Tasche für die CZ 27 sehr ähnlich, sind es aber nicht genau. Die Taschen waren nach meinen Informationen in den 60ziger Jahren bei der bayrischen Polizei für die Walther PP im Einsatz.

    Auf dem Bild von Trussa von der Deckelinnenseite sieht man ganz schwach den Abdruck der Magazinverlängerung der Walther. Die P 27 hat nie solch eine Magazinverlängerung gehabt.

    Ich denke, der Vorgang wurde von RR aus erster Quelle sozusagen geschildert und ist in soweit nachvollziehbar. Was den Händler angeht, kann man nur spekulieren. Behauptungen wollen wir hier keinesfalls erstellen, da keiner dabei war.

    Die schnelle Reaktion von eGun ist mir aus eigener Erfahrung vor etlichen Jahren gut in Erinnerung.

    Man glaubt sehr schnell einem Händler, der regelmäßig Geld einbringt. So wurde bei mir vor Jahren die von mir erstellte negative Bewertung einfach von eGun gelöscht. In einem Prozess über zwei Jahre stellte das Gericht dann die bewusste Manipulation an der von mir gekauften Waffe fest.

    Der Verkäufer musste die Pistole zurück nehmen und alle Kosten zahlen. Die negative Bewertung blieb gelöscht.