Beiträge von Galgo

    Klasse HACO 👍 Einen Schinken in dem Zustand würde man als „richtig gut abgehangen“ bezeichnen 😁


    Ich denke, man kann nicht sagen, wie und wo dieser Dolch lag, um so eine Patina zu erhalten. Auf die Bildung einer Patina haben viele Faktoren Einfluss: Trockenheit/Feuchtigkeit, Temperatur, Licht, Sauerstoffmangel/-zufuhr, Material auf dem er lag und/oder das ihn umgeben hat, Material des Dolches selbst, u.v.m. Daraus ergeben sich unzählige Kombinationsmöglichkeiten und daraus auf einen „Lagerort“ zurück zu schließen halte ich für unmöglich.

    Dem kann ich mich nur anschließen.

    Ich möchte noch hinzufügen, das die beiden vom Zustand her doch stark unterschiedlichen Seiten von einer vermutlich Jahrzehnte langen einseitigen Lagerung herrühren.



    Gruß

    Sehr interessant Ingo! Mal ne Frage, wurde das geschliffen oder wie wurde die Widmung entfernt? Ich habe bekanntlich keinen Schimmer von Blankwaffen, aber irgendwie schaue ich mir Deine tollen Stücke immer sehr gerne an, da überaus großartig von Dir präsentiert!

    Wer Geld hatte, der hat seinen Röhmdolch zum Schwertfeger gebracht, und wer nicht, der hat zur Feile gegriffen und es selbst ausgeschliffen.


    Gruss

    Wer sich diesen seltenen und mega-schönen KAYSER mal lange, genau und ruhig anschaut, der wird verstehen, warum man überhaupt SA Dolche sammelt :RES


    Ich habe mich ja den Westmärkern verschworen 8), aber diesen Regenten der Nordsee würde ich SOFORT :!: in meine Sammlung aufnehmen, und ihm als Willkommensgeschenk ein schönes Dreiergehänge spendieren.



    Gruß Jörg

    Auch für mich ein authentischer und ungeputzter Dolch.


    Die obere Griffschlaufe mit der Schnalle ist sicherlich ein Eigenbau des letzten Trägers, denn bei den normalen Dreiergehängen ist diese Schlaufe ja regelmäßig fest mit dem D-Ring der Koppelschlaufe verbunden.




    Gruß

    Schöner selten zu findender Otto Stöver mit passendem Gruppenstempel Nrh ( den Hersteller habe ich auch schon mit P gesehen) und einer tollen Klinge.


    Auf der Griffrückseite hatte sich wohl der Träger mal namentlich im Holz verewigt , was aber wieder entfernt (ausgekratzt / ausgeschliffen) worden ist.


    Zudem schaut auf Bild 3 die Kopfschraube so aus, als wenn da ein Schweiß- oder Lötpunkt angebracht wäre ?



    Gruß

    Ein seltener Hersteller mit einem ganz tollen Logo :thumbup:


    Wie schon in Ursprungsbeitrag ("Frühjahrsputz") geschrieben ist offensichtlich die Klinge leider komplett überarbeitet und dadurch recht stumpf und dunkel.


    Aber er ist halt so, wie er ist !



    Gruß

    Der Dolch ist gut, d.h. ein zeitgenössisches Original mit hier und da ein paar Spuren der Zeit.


    Die Dellen im Scheidenkorpus sind schon ärgerlich, allerdings stören mich noch mehr die tiefen Riefen auf der Griffrückseite, die im Bereich der oberen Parierstange schon die Ausprägung eines richtigen Ausbruchs hat.



    Gruß

    Wir haben hier schon des öfteren über die "Seltenheitslisten" gesprochen, und diese Zahlen sind sicherlich ein Anhalt, aber nicht belastbar aussagekräftig.

    Ich verlasse mich da eher auf meine eigene Sammlererfahrung.

    Daraus resultierend ist ein H&F Lauterjung doch öfters zu finden, während man einen Gebrüder Berns / Otterwerk nicht so oft zu sehen bekommt.


    Viel wichtiger als die Seltenheit ist hier allerdings der wirklich sehr schlechte Zustand der Klingen, welche den Wert doch ganz beträchtlich mindern.


    Und die letzte (gekürzte) Klinge ist leider eigentlich nur noch der Schrottwert.




    Gruß