Beiträge von Windhund_116.

    Hallo,

    Adebar, so sehe ich das auch. Ob der Hakenfang neu angelötet wurde kann ich nicht beurteilen, dieser fällt mir jetzt nicht unbedingt negativ auf, obschon die Lötstellen recht grob sind. Da könnte man bei Angabe der Materialstärke Genaueres sagen. Wenn dem so ist bleibt aber immer die Frage wann das gemacht wurde. Die Hakenfang könnte sich ja auch vor 1918 gelöst haben.

    Beste Grüße

    Windhund_116.

    Hallo,

    ich denke nicht gleich an eine Kopie.

    Das Schloss wurde nachträglich beschichtet.

    Man sieht es auch an den Lötstellen, wo die Beschichtung stellenweise nicht hält.

    Vermutlich würde das Medaillon auch neu verlötet.

    M.M.n. ein leider befummeltes Original.

    Beste Grüße Windhund_116.

    Vielen Dank euch allen für eure Expertise.

    Ich konnte mir selbst keinen Reim darauf machen.

    Dann schaue ich mal, ob ich den Riemen wieder hinbekomme, da er noch im Fundzustand ist und leider eine Naht offen ist, wie zu sehen.

    Beste Grüße

    Windhund_116.

    Interessante Fotos.

    Gibt es Informationen, seit wann Kriegspfarrer das Kreuz tragen? -Ich vermute mal schon vor beginn des Krieges, oder?

    Leider ist auf meinen Bildern kein Pfarrer zu sehen, aber dafür wird hier ein General zu Grabe getragen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…egeleben_(Generalleutnant)

    Beste Grüße

    Dateien

    • DSC01164.JPG

      (144,41 kB, 24 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • DSC01163.JPG

      (118 kB, 38 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hallo,

    ja, es ist wohl ein früher Luftwaffenrienen. Lasche am Haken wurde vermutlich zeigbenössisch (Kriegszeit oder kurz danach) neu vernäht.

    Viel verschlimmern kann man eigentlich nicht. Also schön abbürsten und fetten und gut ist es. Am besten aber bei Raumtemperatur. Nicht bei den aktuellen Minusgraden draußen reinigen.

    Beste Grüße

    Windhund_116.

    Hallo,

    das Koppelschloss ist ein schönes und authentisches Stück und ich kann deine Freude darüber verstehen, da es ja auch dem Familienbesitz stammt.


    Wie so oft gilt beim Thema Reinigung und Konservierung: 2 Sammler- 3 Meinungen - sprich: alle schreien, wenn etwas geölt wird, aber wenn es mein Schloss wäre, so würde ich den Schlosskasten auch mit Ballistol benetzen und dann mit einem weichen Tuch trockenreiben.

    Die Restfarbe wird besser zum Vorschein kommen.

    Wo du unbedingt drauf achten solltest ist, dass kein ÖL an den Lederwiederhalt kommt. Dann würde das Leder an der Stelle schwarz, was irreversibel wäre. Daher ist hier weniger mehr und Vorsicht geboten. Die Lasche sieht noch gut aus und benötigt kein Fett, denke ich.


    Zum, Riemen: Es sieht aus, als wäre er schon gefettet worden. Ferner ist es ein Riemen mit Aluhaken und möglicherweise ein ehem. Koppel der Luftwaffe? Die Verstellasche könnte mal mit einem Hexenstich vernäht worden sein. Vielleicht magst du einmal Bilder vom Riemen einstellen. Dabei liegt das Augenmerk auf den Nähten.

    Den Riemen würde ich keinesfalls mit Ballistol behandeln. Mit einer Bürste kann man zunächst einmal den groben Dreck und Fett entfernen, sofern vorhanden. Behandeln würde ich den Riemen nur, wenn das Leder ausgehärtet ist.


    Aber das ist alles nur meine Meinung. Viele schreien ja, wenn etwas geölt oder geputzt wurde, aber da es ja ein Familienerbstück ist und nicht verkauft wird, so kann man es schon etwas säubern.


    Beste Grüße

    Windhund_116.

    Hallo,

    die Knöpfe mit der Krone gehören alle an den feldgrauen Rock (1.Weltkrieg). Teilweise sind ja auch noch die Schoßknöpfe dabei.

    Die Ausbeute ist beachtlich und die Knöpfe sind mittlerweile verhältnismäßig teuer geworden...

    Die ganzen Haken können zum Verschließen des Rockes genutzt werden. Allerdings kann es auch sein, dass teilweise einfache Verschlusshaken anderer Kleidungsstücke zuzuschreiben sind als Uniformen (Damenbekleidung z.B.).

    Beste Grüße

    Windhund_116.

    Hallo maxxx.


    Danke für deinen Beitrag.

    Das wäre ja quasi ein forumsinternes Projekt, indem alle Nutzer, die dies möchten die Hersteller Ihrer HJ-Messer angeben und das dann Katalogisiert wird. Ich hatte mich eher gefragt, ob womöglich ein Großteil der SA-Dolch-Hersteller auch HJ-Messer herstellten und man daher aufgrund der Produktionskapazitäten evtl. die Seltenheitslisten für HJ-Messer bzw. generell militärische Blankwaffen ansatzweise übernehmen könnte.

    Heisst: Hersteller Häufigkeit "5" bei SA-Dolchen wäre dann eben eine 4-6 bei HJ-Messern oder eben Heeresdolchen etc.


    Beste Grüße

    Windhund_116.

    Hallo zusammen,

    ich habe schon öfters gelesen, dass es bei SA-Dolchen Listen gibt, die die Seltenheit bzw. die produzierten Stückzahlen jeweiliger Hersteller aufzeigen.

    Als Laie auf dem Gebiet habe ich mich gefragt, ob es für die Hersteller von HJ-Messern auch solche Listen gibt.

    Theoretisch müssten doch die BW-Hersteller, welche SA-Dolche und HJ-Messer herstellten ähnlich häufig oder selten vorkommen, wenn man davon ausgeht, dass die Produktionszahlen der BW unter Anderem von der Größe des Herstellerbetriebes ausging. Natürlich hinge diese Theorie noch von anderen Faktoren ab, wie z.B. ob sich ein Hersteller mehr oder weniger auf die Produktion dieser oder jener BW "spezialisiert" hat.

    Existieren solche "Seltenheitslisten"?

    Beste Grüße

    Windhund_116.