Beiträge von problem

    Moin moin.

    Ich suche für einen Freund, einen guten Reproschaft.

    Dabei soll es sich um einen Schichtholzschaft handeln.

    Der originale Schaft wurde leider jagtlich umgebaut.

    Leider konnte ich nur diese osteuropäischen Billigteile aus massiver Buche?! finden.


    Wo könnte man diese guten Kopien also beziehen?

    Ganz im Notfall würde auch ein Schaftrohling reichen, aber die Arbeit ein 3D Modell zu erstellen wollte ich mir ersparen.


    Ich danke euch im Vorraus.

    Zitat: "Am 6.7.1942 wurde vom OKH angeordnet, dass zur Rationalisierung und Leistungssteigerung in der Stahlhelmfertigung ab dem 1.8.1942 die Bördelung des Helmrandes wegfällt. Das dadurch ersparte Material wurde beim Ziehprozess in die Wandstärke hineingelegt, wodurch sich die Blechstärke von 1,2 mm auf 1,25 mm erhöhte."

    Ja die guten Gutachter...

    Ich hatte über egun mal ua. zwei deutsche Mienenzünder gekauft, natürlich als Deko!

    Wegen der Suche dann eine HD und die beiden Teile waren DIE Funde, Seitengewehre, Dolche und ein alter Vorderlader mal abgesehen.


    Fast zwei Jahre später das Verfahren, samt Gutachten.

    Die Zündet seien nach Sichtprüfung scharf gewesen und sofort vernichtet.

    Also 500€ Spende, Blankwaffen weg und Anwaltskosten.


    Woher die Sachen kommen, interessieren Niemand und der Schaden ist groß.


    Nie wieder habe ich Munitionsteile mitgenommen/gekauft.

    Auch wenn es überhaupt nicht mein Gebiet ist, konnte ich dieses späte Messer, nicht auf dem Flohmarkt liegen lassen.

    Der Zustand war einfach zu unberührt.

    Nur die Klinge habe ich vom alten Fett befreit, aber so bleibt es jetzt.


    Kann man es einem Hersteller zuordnen?

    Diese Dose fand ich die Tage bei einer Auflösung.

    Offensichtlich ja deutsch und für eine Bombe.

    Jedoch ist diese ja länger wie üblich, oder irre ich mich da?

    Für welchen Zündet soll diese denn sein?

    Ja, viele mögen diese nasse Optik nicht.

    Aber besonders wenn viel gestürzt werden muss, fallen mir keine wirklichen Alternativen ein.


    Wachse und Paraffin bekommt man eigentlich nur in kochendem Wasser entfernt.

    Dabei steigt es an die Oberfläche und das Objekt im Wasser.

    Ich muss mich berichtigen, da meine Autokorrektur es abgewandelt hat.

    Es muss multikristallinen Paraffin sein.

    Dieses kannst du über Amazon und Co kaufen.


    Ein Bodenfund, der nicht bis zum blanken Metall gereinigt ist, wird immer bröckeln.

    Besonders das Magnetit (Edeloxid von Eisen) wird dir dann flöten gehen.

    Deshalb musst du die Strucktur stützen.

    Öle würden am Anfang mehr lösen und würden erst beim verharzen stützen, bzw weiteres oxidieren verlangsamen.

    Lacke helfen nur kurzzeitig und ermöglichen ein munteres Weiterrosten, unter der festen Schicht.

    Paraffin dagegen ist nicht so starr und lässt sich immer mit einem Föhn auffrischen.

    Besonders die Helmembleme verblassen, wenn diese nicht geschützt werden.


    Aber letztlich lässt sich der Zerfall nie ganz stoppen, auch nicht durch die Archäologen.

    Man beachte nur die ausgestellten Eisenfunde nach 20 Jahren...

    Das ist kein Waffenrock, sondern eine Feldbluse für Selbsteinkleider.

    Der Träger war Oberleutnant der Infanterie und ich kann nichts Negatives entdecken (bis auf die Mottenschäden).

    Mit einem Hutspanner wäre die Mütze auch wieder in Form zu bringen.


    Preislich ist das aber deutlich unter einer Mannschaftsbluse.

    Die Bluse würde ich mit maximal 650€ und die Mütze um die 300€ bewerten.

    Bei eBay wird auch mal mehr bezahlt.

    Unbedingt noch koservieren.

    Ich habe gute Erfahrungen mit multikristallinen Paraffin gemacht.

    Dabei habe ich die Helme mit dem warmen und somit flüssigem Wax eingestrichen und dann bei knapp über 100 Grad im Ofen erhitzt.

    Dann kann er nicht mehr bröckeln und bleicht nicht aus.

    Das ist ein allgemein verbreitetes Symbol für Flieger.

    Es wurde in einigen Ländern verwendet und ohne einen Stempel, ist nicht einmal das Land gesichert.

    Es muss nicht mal einen militärischen Hintergrund haben.


    Dennoch ein schöner kleiner Fund.

    Eigentlich nicht.

    Es gibt zwar auch Zündet mit einer gewissen Verzögerung, aber die ist viel kürzer (Mörserpatrone soll erst innerhalb der Erde umsetzen).


    Vermutlich hat er es nur für eine Solche gehalten?!


    Wobei man ja nicht alle Fundstücke Identifizieren kann.

    Ein befreundeter Beräumer ist im Umfeld einer Versuchsanstalt beschäftigt.

    Da wird oft gleich gesprengt und keine Experimente getätigt.

    Das kann man so nicht klären!

    Die 1848er Schlösser haben allesamt drei Löcher z.B. (Soll nur ein Beispiel sein und dieses ist keines).


    Solange keine Auflage drauf ist, oder ein eindeutiger Abdruck zu sehen ist, ist es eben nicht möglich.


    Selbst wenn du ein Vergleichsstück findest, ist es nicht sicher, da die Hersteller die selben Kästen bei vielen Varianten benutzten.


    Solche Schlösser finde ich jedes Jahr auf Äckern und es ist eben nicht möglich.

    Ich denke dass man einen Umbau schlecht jetzt belegen/widerlegen kann.

    Ich nähe selber viel und auch Auftragsarbeiten (nichts WK2) und kann sagen, dass das nie ein normaler Brotbeutel war.

    Die Nahtspuren sind bei so dicken Garnen nicht wirklich reversibel und würden auffallen.

    Die Stoffteile wären zur großen Teil auch einfach zu klein.


    Ein Bau aus Restbeständen ist da deutlich wahrscheinlicher.


    Die D Ringe sind die, die sonst für den Trageriemen angebracht sind.

    Dass es die dann und wann gibt, spricht ja auch gegen einen Umbau.


    Meine erste Vermutung war ebenfalls ein Herlferinnenbeutel, dies wollte ich zunächst aber nicht äußern (wegen Abweichungen).

    Allerding ist der Aufbau logisch, wenn man keine Reißverschlüsse zur Verfügung hat.