Beiträge von triad08

    Diese Buckelbänder, an denen sich "triad08" hier so hochzieht, die gab es wiederum noch früher an persischen und osmanischen Blankwaffen wie dem Kilij und dem Shamshir. Vermutlich eine importierte Mode im Zuge der Türkenkriege und keine Erfindung der Ungarn oder Österreicher. Ob man andere als "verwirrt" bezeichnen muss, nur weil diese sagen "war dort auch üblich", nun ja, dies erscheint mir etwas verwirrend.


    Guten Abend,


    Ich reagierte auf die Aussage von RoterJäger: "der süddeutsche Raum hat sich ja gerne mal an den österreichischen Mustern angelehnt" und in Bezug auf die Säbel-Scheide des Themastarters war mein alleiniges Ziel dabei, mich mit dieser falschen Darstellung zu befassen.


    Der Begriff "Verwirrt" ist eigentlich in höflichen Kreisen verwendet. Eine Person, die als "Verwirrt" bezeichnet ist, hat die Gelegenheit

    zu sagen, "ich war verwirrt, aber jetzt bin ich nicht verwirrt." Einmal in einem anderen Thread, nannte RoterJäger mich "Ahnungslos" und deutete an, dass ich ein Dummkopf bin. Meine richtige Erziehung hält mich davon ab, auf dieses Niveau zu sinken... daher die milde, höfliche Bezeichnung "verwirrt".


    Der Themastarter Stefan hat jetzt eine Vielzahl von Begriffen für seine Scheide, aus denen er wählen kann! Türkisch, Persisch, Ungarisch, Osmanisch, Strudelfresser-isch, usw.


    MfSG

    Die Scheide ist halt mit Buckelbändern, war bei den früheren Österreichern ganz beliebt und relativ häufig, der süddeutsche Raum hat sich ja gerne mal an den österreichischen Mustern angelehnt.


    Guten Morgen,


    Der vorherige Beitrag ist ein typisches Beispiel dafür, wie die Österreicher Anerkennung dafür behaupten, was Magyaren entworfen und erschaffen hatten.


    Diese Art von Scheiden mit diesen besonderen Buckelbändern sind in der Gemeinschaft von erfahrenen Schwertsammlern als "Scheiden im ungarischen Stil" bekannt... (das heisst, die Gemeinschaft von Schwertsammlern ausserhalb von der Gemeinschaft von getäuschten und verwirrten Schwertsammlern aus Österreich.)


    Schon in den frühen 1700er Jahren, wurden diese Art von Scheiden von ungarischen Honved-Offizieren und Adligen in den antihabsburgischen Aufständen getragen. Die Österreicher haben diese Art von Buckelbändern für das Scheidendesign ihres M1837-Säbels zuerst verwendet. Man kann diese Säbel aus den 1700er Jahren in verschiedenen ungarischen Museen sehen.


    Ich habe auch eine relevant Diskussion über diesem bayerischen Säbel in einem meiner anderen Foren gefunden. Schon im zweiten Absatz wird die Scheide und ihre Buckelbänder als "Hungarian styled scabbard with its distinct furniture" beschreiben!


    LINK: https://sbg-sword-forum.forums…n-landwehr-officers-sabre


    MfSG

    Hier weitere Fotos Gruß Stefan

    Danke. Es handelt sich um die Chiffre des Königs Maximilian II. Joseph auf der Klinge, Regierungszeit 1848-1864. Schwertsammler bezeichnen bayerische Landwehroffiziers-Säbel mit dieser besonderen Form als den "Circa" 1854 Säbel, nicht den "M"1854 Säbel. Viele Schwertsammler beschreiben die Scheide dieses Säbels als eine Scheide "in ungarischem Stil".


    MfSG

    Guten Abend,


    Stelle bitte weitere Fotos des Bayerischen Landwehroffiziers-Säbels ein. Die Fotos der Chiffre unter der Krone sind sehr dunkel und ich kann nicht erkennen, ob es sich um die Chiffre des Königs Maximilian II. Joseph oder die Chiffre des Königs Maximilian IV. Joseph handelt.


    MfSG

    Guten Abend,

    ich stimme den oben angeführten Meinungen zu, aber ich denke, dass die Ordensspange eigentlich in der Mitte der 1930er Jahre aktualisiert wurde.


    Diese besondere Art von Ordensspange-Rohling (grau lackiert, DRP gestempelt, usw.) wurde irgendwann in den 20ern/frühe 30ern hergestellt und verwendet. Meiner Meinung nach, hat die oben gezeigte Ordensspange ursprünglich kein Frontkämpfer-Ehrenkreuz, weil das FEK nur nach 1934 verliehen wurde. Es gab ursprünglich darauf irgendeine Art von "inoffiziellem" Ehrenzeichen... z.B. Deutsche Ehrenlegion, Kyffhäuser-Denkmünze, Flandernkreuz, oder etwas ähnliches.


    Dann im Jahr 1934, erhielt der Träger ein FEK und der Tragen von allen "inoffiziellen" Auszeichnungen der Reichswehr-Ära (mit Ausnahme des Schlesien-Adlers und Balten-Kreuzes) wurde auf den Uniformen des 3. Reichs verboten. Der Träger musste die inoffizielle Auszeichnung aus seiner Ordensspange entfernen und das FEK montieren.


    MMn, aus diesem Grund und auf dieser Weise, wurden die kleine Metalllaschen auf der Rückseite umgebogen und zurückgebogen, und der Lack auf dem Spangenrohling wurde auch zerkratzt. Als Folge, hat die Spange jetzt Spuren von Manipulieren, die die meisten Sammler abschrecken würden.


    Apropos: die Feldspange passt nicht zu der Ordensspange. Das Ordensband in Position 2 auf der Feldspange passt zu dem Militär-Verdienstkreuz für Nichtkämpfer 1914 Lippe-Detmold. Im Gegensatz dazu, ist das Ordensband in Position 2 auf der Ordensspange das Band des Kriegsverdienstkreuzes 1914 Lippe-Detmold.


    MfSG




    .

    Guten Abend,


    Der Träger war langgedienter Berufssoldat. Solche intakte, frühe Ordensspangen der langgedienten Unteroffiziere, die zwei Dienstauszeichnungen von zwei verschiedenen deutschen Staaten verliehen wurden, sind viel seltener als die Spangen von Berufsoffizieren. Sie sind sehr sammelwürdig und begehrt. Danke fürs Zeigen.


    MfSG





    .

    Zerschlagen würde ich ihn aber nicht,es giebt immer noch genug Leute die dafür 50€ ausgeben .

    Guten Abend,


    Nein. Ich habe gemeint, dass unsere Bürgerkrieg-Reenactors (USA) diesen spezifischen Säbel für Reenactment-Szenarien sehr rau benutzen. Ich habe nicht vorgeschlagen, dass M.89 das Gleiche tun sollte, (ausser er will etwas Stress abbauen.)


    MfSG

    Guten Abend,


    Diese badische Regimentsmedaille war keine offizielle Auszeichnung. Basierend auf anderen inoffiziellen badischen Auszeichnungen, die ich gesehen habe, besteht das ursprüngliche Ordensband dieser Medaille höchstwahrscheinlich aus den Farben des Grossherzogtums Baden... rot und gelb (mit vielleicht ein oder zwei dünnen schwarzen Streifen.)


    Dein Urgrossvater fand aber eine clevere, kostengünstige Lösung, wie er seine Regimentsmedaille tragen konnte, ohne eine neue 5-teilige Ordensspange bestellen zu müssen!


    MfSG

    Guten Abend,


    Ursprünglich befand die Centenarmedaille-1897 des Kaisers Wilhlem I. sich unter dem gelben Ordensband (Position 4), und die Silberne Verdienstmedaille Friedrich II. am Band für Militärverdienst war die einzige Auszeichnung unter dem gelben Ordensband mit einem roten mittleren Streifen (Position 2.)


    Dein Urgrossvater brauchte aber ein Platz, wo er seine badische Regimentsmedaille aufhängen könnte. Er hat die Centenarmedaille von Position 4 ausgehakt und hat sie neben der Silbernen Verdienstmedaille gehängt, weil es zwei Haken für die Silberne Verdienstmedaille auf der Rückseite des Spangenrohlings gibt. Er konnte dann die Regimentsmedaille unter dem gelben Ordensband hängen.


    MfSG

    Deutscher Athleten-Bund könnte ich mir vorstellen .


    Du hast recht. Anscheinend ist der DAB auch als der Deutscher Athletik-Sportverband "DASV" bekannt.


    Ist leider nicht zu erkennen .... :(


    Igel72 hat den Name des Verbandes richtig erraten und deswegen wissen wir jetzt, dass der Adler höchstwahrscheinlich

    Langhanteln in seinen Krallen hält.


    MfSG

    Guten Abend,


    Du liegst richtig mit deiner Annahme. In diesem Fall, erhielt der Träger zwei Dienstauszeichnungen von zwei verschiedenen Staaten.

    Er war langgediente preussische Unteroffizier und war irgendwann auch in badischen Diensten.


    Nette Spange!


    MfSG

    Ich denke, FJ235 hat recht. Ich sehe jetzt, dass das hellblaue Band keine Schärpe ist, sondern ein Halsband. Zum Beispiel, gibt es die Friedrich-Loge aus Koblenz und die Eskimo-Loge aus Dessau, die die identische hellblaue Halsbänder für ihre Loge-Bijous haben.


    MfSG

    Bzgl. des Bilds oben: ich habe diese neuzeitliche Bänder und Ersatzbänder des Weissen Adlerordens gesehen. Diese Farbe ist als slawisch blau bekannt und ist bei den einfachen Volk des Ostens sehr beliebt. Aus irgendeinem Grund mag die slawische Welt diesen speziellen Blauton.


    Im Gegensatz war die ursprüngliche, alte-Welt-Farbe des Weissen Adlerordens ein anspruchsvolles Edelblau, das mit der Bandfarbe des preussischen Kronenordens und des württembergischen Friedrichs-Ordens fast identisch war. (Bilder unten)

    Guten Abend,


    Ich denke, dass niemand bis jetzt geantwortet hat, weil dieses Kreuz eine "doppelte Persönlichkeit" hat. In einem Moment, ist es

    B.H. Mayer, und im anderen, ist es Sedlatzek. Mayer, Sedlatzek... Sedlatzek, Mayer.


    Meiner Meinung nach, handelt es sich um eine Fertigung aus den 30ern der Firma Friedrich Sedlatzek, Berlin (aber der Rahmen könnte eine Fertigung der Firma B.H. Mayer sein.)


    MfSG