Beiträge von triad08

    für mich sind mehr als eine Person hier im Thema am schreiben also Ihr .

    Wer sonst als mich hat die fehlerhafte Aussage "als sich die Firma durch Streit in der Familie in Teile getrennt" korrigiert und den Unterschied zwischen den zwei Firmen geklärt?? (Beitrag Nr 13)



    Apropos: die Spangen von J. Godet & Sohn aus dieser Zeitraum sehen wie die unten gezeigte Spange aus. Das Nadelsystem von Godet ist sehr bekannt und sehr erkennbar und wurde für alle Godet-Spangen verwendet, aber das Nadelsystem der Spange oben sieht nicht so aus.


    und... ich habe gerafft fächergefaltete Bogenbänder von dieser Firma noch nie gesehen. Man sieht immer gerafft messergefaltete Bogenbänder so wie bei der Spange unten.


    und... die Abdeckung soll feines Uniformtuch sein, aber die Abdeckung oben sieht wie Stoff für eine Pferdedecke aus.


    und... die Unterkante der Abdeckung ist an die Ordensbänder durchgehend genäht. Bei Godet-Spangen, ist die Unterkannte der Abdeckung nur intermittierend angenäht.


    Die Spange selbst sieht aber OK aus. Wenn die Rückseite kein Godet-Etikett hätte, wäre ich nie drauf gekommen, daß es sich um eine Godet-Spange handelt.

    Dateien

    • Godet.jpg

      (390,98 kB, 14 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    sehr gerne, ich kenne es halt etwas anders.

    Dann solltest du ein grossartiges Thema von Trevor (streptile) lesen, weil er jahrelang über die Firma Godet geforscht hat. Sein Ziel war es, die irreführende Information über Godet zu korrigieren.


    Der Themastarter kennt Trevor gut, da sowohl Trevor als Walther führende EK-Experten sind. Trevor begann ein Thread bei WAF, um seine Forschungsergebnissen mit anderen Sammlern zu teilen. Meiner Meinung nach, ist die folgende Thread den umfassendsten, maßgeblichsten und zuverlässigsten Artikel über dieses Thema überall !!


    https://www.wehrmacht-awards.c…itaria-forum/487763-godet


    Moin ihr meint diese zwei Firmen mit Sicherheit

    Ich bin ein "er" und nicht eine "ihr". :S

    ... ist aber eine späte Godet Variante als sich die Firma durch Streit in der Familie in Teile getrennt.

    Es gab keine Trennung der Familie Godet. Die Firma J. Godet & Sohn wurde 1929 an J.H. Werner verkauft und zog nach Friedrichstrasse. Eugen und Jean Godet blieben aber an Charlottenstrasse und gründeten die Firma Gebrüder Godet. Herr Werner und die 2 Brüder wurden danach Konkurrenten.

    Das oben gezeigte Stück steigt nicht auf das Niveau einer Fälschung. Er ist nichts anderes als eine Kopie, weil Fälschungen dieses Säbels versuchen, Sammler mit falschen Stempeln zu täuschen.


    Wie schon erwähnt, gibt es KEIN Abnahmestempel, KEIN Prüfungstempel des Waffeninspektors, KEIN Waffenkammer- oder Regimentsstempel, und vor allem, KEINE Herstellermarke. Die Ziffern des Herstellungsjahr 1863 und "U.S" sehen lächerlich aus und der Säbelhänger ist nichts anderes als Müll.


    Dieses Forum scheint der perfekte Ort, eine Gurke wie diesen Säbel abzustossen, da seine Ausstrahlung, Griff-Riss, und die Jahre Sammeltätigkeit seiner Mitglieder wichtiger sind, als zu wissen und zu verstehen, die technische Spezifikationen und Designelemente eines echten M1860-Säbels.

    Der M1860 U.S. Cavalry Saber wird als der am häufigsten gefälschte Säbel angesehen. Das Sammelgebiet der Blankwaffen des Amerikanischen Bürgerkriegs ist unglaublich spezialisiert und es gibt keinen Platz für Amateure. Leute, die denken, dass sie alles über diesem Thema wissen, sollten sich bei Sword Forum International anmelden und diese Bilder dort einstellen. Lasst aber euere "Ich sammele seit hundert Jahren" -Einstellung am Eingang fallen, sonst niemand wird euch helfen. Hier der Link:


    http://www.swordforum.com/vb4/forum.php

    Es handelt sich um eine nicht gut konstruierte, künstlich gealterte Kopie des M1860 U.S Light Cavalry Saber vom Hersteller Ames & Co. Es gibt keinen Hersteller auf der Fehlschärfe, kein Regimentsstempel, und keine Abnahmestempel des Waffenprüfers auf der Klinge, der Griffkappe, und dem Schlepper. Das Stempel des Herstellungsjahrs "U S 1863" sieht seltsam aus und der Säbelhänger ist Schrott. Hoffentlich kannst du dein Geld zurückbekommen.

    Das Band für das Friedrich - Kreuz für Nichtkämpfer wäre aber laut Bänderkatalog nur 30 mm breit .

    Laut des Bänderkatalogs... vielleicht, aber in Wirklichkeit habe ich zahlreiche Ordensschnallen gesehen, die aus unüblich breiten Bändern montiert sind. Fakt ist, daß das grüne Band mit den weißen Randstreifen nur für das Friedrich-Kreuz für Nichtkämpfer verwendet wurde.


    Apropos: das vorgestellte grüne Band mit den weißen Randstreifen ist ein wunderschöne, zeitgenössische (vor 1945) seltene Original.

    Das grüne Band mit dem weißen Randstreifen ist das Nichtkämpfer-Band für das Friedrich-Kreuz des Herzogtums Anhalt. (Das Band für beide Dienstauszeichnungen Anhalt-Bernburg sehen wie das Ordensband für den Albrechtsorden aus.) Das andere Band ist mir unbekannt.

    Ich weiss nicht, warum niemand deine Frage beantwortet hat, aber es handelt sich um einen Gala- oder Hof-Hirschfänger für einen Forstbeamte. Das Stück wurde wohl nach dem Befreiungskrieg aber vor der Regierungszeit des Königs Ludwig der II. hergestellt. Die Designelemente und die Verarbeitung deines Hirschfängers sind charakteristisch für die Firma Steinam & Cie in Würzburg aber ich kann keinen Hersteller auf der Klinge sehen. Gibt es keine Herstellermarke auf der Fehlschärfe?

    Ek2+frontkämpfer sehen man jedem tag aber mit ein nichtkämpfer nicht so oft.

    Und warum kein schwarz weiss band zum ek2?

    EK2 am schwarzen Band mit 2 weißen Streifen + Kriegsteilnehmerkreuz = Nichtkämpfer, der in einem Kriegsgebiet auf fremden Boden gedient hat.

    "Feldgendamerie" war im 1.WK keine eigene Laufbahn sondern eine Funktion in die man ab- aber auch wieder wegkommandiert werden konnte. Hier haben wir anhand der Uniform zweifelsfrei erst mal einen Jäger, welcher wohl zur Feldgendamerie oder einer Stabswache abkommandiert wurde.

    Du bist ziemlich gut darin, das Offensichtliche zu außern. Natürlich ist der Soldat ein Jäger! Wer im Imperial-Forum kann ein Jäger-Tschako nicht erkennen?? Und natürlich waren die Feldgendarmerie keine eigene Einheiten!


    Um die richtige Funktion dieses Jägers zu identifizieren, muss man alle drei (3) oben erwähnte Elemente des Bildes zusammen berücksichtigen: der Ringkragen, das Fahrrad und die Pistolentasche.


    Auf zahlreichen, zeitgenössischen Bildern sieht man Mannschaft-Feldgendarmen, die mit Pistolen bewaffnet sind, auf oder mit Fahrrädern. Du hast aber die Pistolentasche nicht einmal erwähnt, aber das ist vielleicht das wichtigste Teil dieses Porträtfotos (zusammen mit dem Ringkragen und Fahrrad, natürlich) um die Rätsel zu lösen. Vielleicht entging dir dieses eine Detail.


    .

    Ja, genau... der Mann trägt eine Pistolentasche und, denn sie so offensichtlich ist, habe das oben nicht erwähnt, da wir intelligente Leute hier im Forum haben, die eine Pistolentasche allein erkennen können. Für mich ist der Mann eindeutig ein Feldgendarm:


    Ringkragen + Fahrrad + Pistolentasche = Feldgendarm

    Also das halte ich für ein Gerücht, dass alle ausgegebenen PHs graviert waren. Das kann nicht stimmen.

    Du hast absolut recht. Eine riesige Anzahl von Purple Hearts wurden während des 2. WKs nicht graviert. Die schiere Menge der verwundeten Soldaten machte es fast unmöglich! Die Aussage, daß Purple Hearts "immer mit Namen versehen waren" ist absolut falsch.


    Von 1932 bis Juli 1943 wurden alle Purple Hearts von fünf (5) Herstellern von Nr 1 bis Nr 900.000 fortlaufend nummeriert und die Lazarett-Personal oder Einheit-Verwaltungspersonal der verwundeten Soldaten hätten diese Inventarnummer neben den Namen der Beliehenen eingetragen müssen. Leider war das fast nie gemacht.


    Wir können mit Sicherheit sagen, daß die oben vorgestellte Medaille (Inventarnummer 95885) im Jahr 1941 zusammen mit 25.000 anderen Purple Hearts an die U.S. Army (nicht Navy) von der Firma Robbins & Co. in Attleboro, Massachusetts geliefert wurde. Wir können auch mit Sicherheit sagen, daß ALLE diese 25.000 Medaillen, die zu Anfang des Krieges hergestellt wurden, an verwundete Soldaten verliehen wurden. Während des 2. WKs wurden insgesamt 1.076.245 Purple Hearts verliehen.

    Diese Nummer ist keine Träger-Nummer. Die Medaillen wurden von den Herstellern nummeriert. Medaille Nr 95885 wurde 1941 von der Firma Robbins & Co. angefertigt. Die Lazarett-Personal unter anderem hätten diese Nummern neben den Namen der Beliehenen eingetragen sollen, aber niemand hat das eigentlich gemacht.

    Gruß

    Es handelt sich um das Fondsabzeichen "Unsere Reiterei", 1.Klasse.

    Hallo,

    was genau ist der Unterschied zwischen Fondsabzeichen Unsere Reiterei und Reiterspenden-Abzeichen... also etwas, was ich schon vor drei Wochen identifizierte aber ich wurde ausgelacht. "Fond" impliziert einfach, daß Geld durch Spenden gesammelt wurde. Leute spendeten Geld und bekamen dieses Abzeichen... das "Gold gab ich für Hufeisen" -Abzeichen. ;)


    Gruß

    Das Abzeichen ist als kein militärisches Abzeichen bezeichnet... das ist sicher. Was genau die Säbel, Adler, und Lehrbuch symbolisieren oder was diese Symbole mit Reitsport zu tun haben, ist mir unklar. Was man aber sagen kann, ist, daß die Finanzierung eines nationalen Reitsportprogrammes viel Geld und große Spenden erfordet.


    Ein identisches Abzeichen wurde bei Benemerenti verkauft! Also, haben Christian Lehrle und ich die gleiche Meinung über diesem Abzeichen.


    https://www.liveauctioneers.co…ria-riders-donation-badge