Beiträge von popey-ww

    In der Nacht zum Dienstag 3. November 2020 wurde in das Deutsche Museum im dänischen Nordschleswig (Sønderborg) eingebrochen. Der oder die Täter brachen um 4.26 Uhr ein Fenster auf und lösten dabei den Alarm bei der Polizeidienststellte aus. Den Tätern ging es ausschließlich um Gegenstände aus der NS-Zeit.


    Gestohlen wurde u.a eine Uniform der Waffen-SS (bei der es sich lt. Museum nicht um ein Original handelt), SS-Dolch, Stiefel, Karabiner und Stahlhelm und eine Uniform der "Jugenschaft".


    Anbei Fotos der gestohlenen Uniformstücke und eine Liste der gestohlenen Gegenstände.


    Hinweise bitte an Museumsleiter Hauke Grella, +45 52 77 20 93 oder den BDN Generalsekretär Uwe Jessen, +45 40 33 12 70


    Quelle: Forum Historicum


    SS_Uniform_Sonderborg.jpg

    Jungenschaftsuniform_Sonderborg.jpgDiebstahl_Liste_Sonderborg.png

    Kernelement des Rechtsstaates ist ja gerade die Gewaltenteilung und damit auch die Möglichkeit, staatliches Handeln durch unabhängige Gerichte überprüfen zu lassen.

    Soweit die Theorie zum "Rechtsstaat" wie wir sie alle in der Schule gelernt haben ... und wie sie der treue Staatsbürger in den Schriften der Bundeszentrale für politische Bildung nachlesen kann. Das auch praktisch in Deutschland die Möglichkeit besteht, staatliche Entscheidungen von unabhängigen Gerichten überprüfen und ggf. aufheben zu lassen, steht außer Frage.


    Aber darauf unter bestimmten Umständen zu verzichten, hat absolut nichts mit "Kuschen" oder "Kleinbeigeben" zu tun, sondern mit einer wohlüberlegten, zukunftsorientierten, professionellen Entscheidung.


    Manchen Menschen fällt es aber schwer auf kurzfristige Belohnung zu verzichten um später eine viel größere zu bekommen (siehe u.a. das Marshmallow-Experiment von Walter Mischel). Das hat damit zu tun, dass bei diesen Menschen i.d.R. die "Orbitalrinde" im Gehirn wenig ausgeprägt ist und das "metsolimbische Dopamin-System" die Oberhand bei Entscheidungen gewinnt. Die Entscheidungen werden spontan/intuitiv getroffen, statt wohlüberlegt den langfristigen Nutzen und gegen den möglichen Schaden abzuwägen.


    Rechthaberei war im Falle der WBK völlig fehl am Platze. Ein Großteil der Veranstaltung war am Dienstag und Mittwoch eh gelaufen. Eine Verunsicherung der Besucher durch die Untersagung der Stadt Kassel erfolgt. Dem kurzfristigen Erfolg ... Durchführung der Veranstaltung für weitere 2 Tage, steht ein mit großer Sicherheit zu erwartender langfristiger Schaden für die Militariaszene gegenüber.


    Nicht nur, dass weitere Waffenbörsen in Kassel höchst unwahrscheinlich sind, sondern auch dadurch, dass man nicht klar und deutlich von vornherein eine Absage der Veranstaltung kommuniziert hat, ist bei zahlreichen Besuchern eine große Verärgerung eingetreten. Es wurden bis zum Entscheid des VGH am Freitagnachmittag noch Onlinetickets verkauft. Am Samstag kamen daher noch sehr viele Besucher von weither angereist - zum Teil aus dem Ausland - und waren stinksauer, dass die WBK, für die sie online ein gültiges Ticket erworben hatten, am Samstag nicht mehr geöffnet war.

    In den AGB´s hatte ich gelesen das wenn die Veranstaltung ausfällt die Tickets der Besucher erstattet werden.

    Ich meine gelesen zu haben das es bei den Händlern nicht so ist?

    Kann da einer was zu sagen?

    Wenn es so ist muss der Veranstalter dann nicht sogar diesen Weg gehen?

    Auf der Homepage des Veranstalters steht: "Die Tickets vom Samstag und Sonntag werden erstattet". In den AGB habe ich hierzu nichts gefunden.


    Das entspricht auch der Rechtslage, denn grundsätzlich trägt jeder Unternehmer das Risiko, dass z.B. "Höhere Gewalt" eintritt ... im B2C-Bereich (gegenüber dem Verbraucher/Besucher), lässt sich das nicht durch eine Klausel in den AGB verändern.


    Wird die Messe von den Behörden abgesagt, sind die vereinnahmten Ticketeinnahmen zu erstatten. Aufgrund der mit der Absage regelmäßig einhergehenden Unmöglichkeit, wird auch der Besucher von seiner Pflicht zur Zahlung befreit. Mit der Absage entsteht ein verschuldensunabhängiger Anspruch auf Rücktritt und Rückzahlung des Kartenpreises wegen Unmöglichkeit nach §§ 346 Abs. 1 2. Alt., § 326 Abs. 5, § 275 BGB.


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    Hätte der Veranstalter die Messe ohne Vorliegen einer behördlichen Anordnung frühzeitig vor Beginn der Messe selbst abgesagt, hätte er die bereits vereinnahmten Standgebühren zurückzahlen müssen. Bei einer Absage der laufenden Messe durch den Veranstalter wären auch darüber hinausgehende Schadenersatzansprüche der Aussteller möglich gewesen.


    Du hast Recht, der Veranstalter hat folgenden Passus neu in seine AGB aufgenommen:


    4. Änderungen – Höhere Gewalt –
    Unvorhergesehene Ereignisse, die eine planmäßige Abhaltung der Ausstellung unmöglich machen, und nicht vom Veranstalter zu vertreten sind, berechtigen diesen

    a) die Ausstellung vor Eröffnung abzusagen.

    Muss die Ausstellung infolge höherer Gewalt oder auf behördliche Anordnung geschlossen werden, sind die Standmiete und alle vom Aussteller zu tragenden Kosten in voller Höhe zu bezahlen.

    b) die Ausstellung zeitlich und örtlich zu verlegen.

    c) die Ausstellung zu verkürzen.

    Eine Ermäßigung der Standmiete tritt nicht ein.


    Handelt es sich bei dem Aussteller um einen Privatmann (B2C) ist die vorgenannte Klausel in den AGB unwirksam. Er hat gem. BGB die gleichen Rechte wie oben für Besucher beschrieben.


    Im B2B-Bereich (gegenüber gewerblichen Ausstellern) sind in den AGB auch vom BGB abweichende Regelungen möglich. Aber ... nur weil im Vertrag eine Klausel dazu steht und man den Vertrag unterschrieben hat, bedeutet das auch in diesem Fall noch nicht, dass diese Klausel auch rechtlich wirksam ist.


    Der Fall der höheren Gewalt liegt vor, wenn es in Anbetracht der Umstände und unter Einhaltung der jeweils erforderlichen Sorgfalt unmöglich war der vertraglichen Verpflichtung nachzukommen. Unmöglichkeit liegt i.d.R. vor, wenn eine behördliche Stelle, wie das Gesundheitsamt die Veranstaltung anordnet. Die Unmöglichkeit der vertraglichen Leistung tritt aber nur ein, wenn sie nicht erwartet werden konnte, vorauszusehen war oder verhindert hätte werden können.


    Wurde die Klausel im Rahmen von AGB wirksam in den Vertrag einbezogen, kommt es darauf an, ob eine Epidemie/Pandemie als Fall höherer Gewalt explizit genannt ist. Ist eine Epidemie als Fall der höheren Gewalt vereinbart, richtet sich die Abwicklung des Vertrages aufgrund der Corona-Pandemie nach der vereinbarten Klausel. In der Regel tragen die Vertragsparteien ihre eigenen Kosten, ggfs. sind für den Vertragspartner verauslagte Gelder zu erstatten aber darüber hinausgehende Schadensersatzansprüche der Vertragsparteien sind ausgeschlossen.


    Es wäre also denkbar, dass trotz anderslautendem Passus in den AGB eine Minderung des Standgeldes rechtlich durchsetzbar wäre. Hier ist auch zu beachten, dass die Unmöglichkeit der vertraglichen Leistung nur eintritt, wenn sie nicht erwartet werden konnte, vorauszusehen war oder verhindert hätte werden können. Und m.E. war in der laufenden Corona-Pandemie durchaus mit einer kurzfristigen Absage zu rechnen. Die Akzeptanz des Hygienekonzeptes für die WBK durch die Behörde erfolgte unter Vorbehalt, d.h. dass von Anfang an klar war, dass sie bei einer Änderung der Coronalage, einem Ansteigen der Inzidenz über die 50er bzw. 75-Marke, sofort hinfällig werden würde und die Veranstaltung nicht durchgeführt werden durfte. Über der Veranstaltung schwebte von Anfang an das "Damoklesschwert" der jederzeitigen kurzfristigen Absage. Der Veranstalter ist dieses erhebliche Risiko wohl wissentlich eingegangen.

    Man kann eine verwaltungsrechtliche Angelegenheit nicht wirklich mit irgendwelchen zivilrechtlichen Streitigkeiten zwischen Firmen vergleichen, wobei auch hier das Dogma, dass eine "juristische Auseinandersetzung unbedingt zu vermeiden" sei schlichtweg falsch ist und es stattdessen immer von den Bedingungen des Einzelfalls abhängig ist.


    Außerdem weiß ich nicht, in welcher Realität einige hier leben. Städte und Kommunen befinden sich nahezu dauerhaft in unzähligen verwaltungsrechtlichen Streitigkeiten. Es ist schlichtweg professionell vom Veranstalter gewesen, gegen die Entscheidung der Stadt vorzugehen. Die Stadt hat ihrerseits den Rechtsweg ausgeschöpft und letztlich Recht bekommen. So ist das eben in einem Rechtsstaat. Auch die anwesenden Kräfte des Ordnungsamtes waren zwar penibel, aber professionell und freundlich zu den Messebesuchern. Zu behaupten, durch so einen völlig üblichen Eilantrag könne das Verhältnis zwischen einer Stadt und einem Veranstalter völlig erschüttert werden, zeugt einfach von Unkenntnis.


    Eine wirklich sehr interessant Sicht auf die Dinge, die man nicht unbedingt teilen muss. =O

    Welches von wenig Einfühlungsvermögen geprägte Verhalten? Er hat das gemacht wozu er da ist, den zahlenden Händlern eine Möglichkeit bieten, das zu tun wofür die Bürse da ist.


    Na ja, die Kasseler Börse war ja nach Presseberichten der "Hort des Bösen" wo sich der Kasseler Attentäter radikalisiert hat um dann den Regierungspräsidenten zu ermorden.

    Ein professioneller Unternehmer betreibt ein "Risikomanagement" und berücksichtigt auch die langfristigen Folgen seiner Entscheidungen.


    Mir wurde die Sammlerbörse in Wirges im Frühjahr auch mittendrin untersagt ... dagegen hätte ich auch eine einstweilige Verfügung bei Gericht erwirken können, habe aber eine konstruktive, zukunftsorientierte, konsensuale Lösung angestrebt um das gute Verhältnis zur Behörde und der Stadt nicht zu stören. Und die Herbstbörse habe ich trotz vorliegender Genehmigung selbst frühzeitig abgesagt, um genau den Schlamassel zu vermeiden, der jetzt in Kassel eingetreten ist.


    Eine Klage (oder ein Eilantrag bei Gericht) d.h. eine Fixierung auf die juristische Perspektive ... wirkt stets stets wie eine Kriegserklärung ... der Konflikt eskaliert, eine interessengerechte Lösung für beide Parteien rückt in weite Ferne. Daher ist eine juristische Auseinandersetzung unbedingt zu vermeiden, wenn Interesse an der Fortführung der Geschäftsbeziehung besteht. So wurde mir das in meinem wirtschaftswissenschaftlichen Studium und meiner Tätigkeit im Management großer Industrieunternehmen beigebracht.


    Und ja ... neben der Störung des guten Verhältnisses zur Behörde wurde auch eine Berichterstattung in den Medien provoziert und die Medien hatten Gelegenheit Waffenbörsen als "Hort des Bösen" darzustellen.


    Und das alles soll man als Erfolg werten ???? :/

    wenn einer der größten deutschen händler solch werbebanner hat....wen wundert dann noch irgendwelche besucherzahlen ???

    Es ist vollkommen korrekt auf die Absage hinzuweisen damit Besucher nicht unnötig nach Kassel fahren.


    Ich denke es war höchst riskant in Coronazeiten die WBK durchzuboxen.


    Es ist doch vollkommen verständlich, dass die Bevölkerung sauer ist, wenn sie sich im privaten Bereich mit Feiern, Training im Verein usw. extrem einschränken muss und dann eine höchst umstrittene Messe mit mehr als tausend Besuchern und internationaler Beteiligung durchgeführt wird.


    Die große negative Mediensonanz hat der gesamten Militariaszene immens geschadet.

    In der Nacht von Dienstag 13.10.2020 auf Mittwoch wurde in das Militärmuseum des 77jährigen Jan de Jonge am Putseweg in NL 4161 Ossendrecht - 20 km nördlich des Stadtzentrums von Antwerpen - eingebrochen.


    De Jonge lebt in einem Anbau des Museums, hat aber den Einbruch in der Nacht nicht bemerkt. Die Einbrecher haben sich Zugang verschafft, indem sie Löcher in einen Notausgang im hinteren Teil des Museums bohrten.


    Die Einbrecher waren Experten und haben ganz gezielt extrem seltene und wertvolle Uniformstücke und komplett bekleidete Puppen mitgenommen. Bei einem Großteil handelte es sich um Kleidungsstücke der Waffen-SS, aber es wurden auch ein paar teure Puppen aus der englischen Sammlung mitgenommen, die französische Sammlung blieb unangetastet. Auch wertvolle alte Kriegsplakate und Embleme wurden gestohlen.


    Fotos der Sammlung findet man auf der Homepage des Museums:


    http://www.oorlogsmuseumossendrecht.nl/collectie.html


    Hinweise bitte an Jan de Jonge: Tel. 0031 164 674 534, eMail info@oorlogsmuseumossendrecht.nl


    Quelle: Forum Historicum Achtung Diebstahl

    Auch Hitradio FFH berichtet das:


    16.10.2020, 16:29 Uhr

    Kassel ist Corona-Hotspot – und trotzdem läuft hier seit Donnerstag eine internationale Waffenbörse mit tausenden Besuchern. Jetzt hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof die Veranstaltung nach einem juristischen Tauziehen doch verboten. Erst hatte Kassel die Waffenbörse wegen der sprunghaft gestiegenen Corona-Zahlen am Mittwoch untersagt. Tausende Besucher in den Messe-Hallen – das passe nicht zu einem Risikogebiet. Gestern durfte die Messe, die bis Sonntag geplant war, doch öffnen, weil das Verwaltungsgericht grünes Licht gegeben hat. Nun hat die oberste Instanz wieder anders entschieden. Ab morgen bleibt die Börse dicht. Das Hygienekonzept sei unzureichend. Veranstalter Wolf Krey wollte sich auf FFH-Anfrage nicht zu der Entscheidung äußern.


    https://www.ffh.de/nachrichten…date-fuer-nordhessen.html

    Ja,freuen wir uns jetzt:):)Gut das es noch vernünftige Gerichtsentscheide gibt in der Corona-Hysterie:thumbup:

    Das Spiel geht in die nächste Runde ...


    Laut einer Meldung von Hit-Radio-FFH geht die Stadt Kassel jetzt mit einer Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes vor den Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH). Die Entscheidung des VGH soll am Freitag fallen.


    "Trotz Verbot durch die Stadt - die internationale Waffenbörse in Kassel darf ab heute vorerst doch öffnen. Das hat die Stadt am Nachmittag mitgeteilt. Gegen einen entsprechenden Beschluss des Verwaltungsgerichts Kassel will sich die Stadt Kassel jetzt mit einer Beschwerde an den Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) wenden. Solange kann die Messe, zu der tausende, auch internationale Besucher erwartet werden, stattfinden. Oberbürgermeister Christian Geselle: "Für diese Entscheidung des Verwaltungsgerichts habe ich angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens in unserer Stadt kein Verständnis." Der Veranstalter der Waffenbörse hatte laut Geselle beim Verwaltungsgericht einen Eilantrag gegen die Untersagungserklärung der Stadt gestellt. Eine Entscheidung am VGH soll nach FFH-Informationen am Freitag fallen."


    Quelle: ffh.de

    gibt es das Urteil auch irgendwo zum nachlesen?

    Ich habe gehört, dass die Behördenentscheidung durch eine einstweilige Verfügung des OLG gekippt worden sein soll, weil die Corona-Infektionen in Kassel sich im wesentlichen auf die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Stadtteil Niederzwehren konzentrieren.


    Bei dieser Lage in der Erstaufnahmeeinrichtung handelt es sich um ein besonderes Ausbruchsgeschehen, auf das die Stadt Kassel bereits mit einer Quarantäneanordnung reagiert hat. Seit Freitag stehen dort 301 Bewohner unter Quarantäne. Nach bisher vorliegenden Ergebnissen aus Laboruntersuchungen sind davon 112 Personen mit Corona infiziert.


    Die Gesamtinzidenz in Kassel liegt insgesamt bei 94,2 ... also über der Marke von 75, bei der die fünfte Warnstufe des Präventions- und Eskalationskonzeptes des Landes Hessen greift, aufgrund der die WBK untersagt wurde. Ohne die Berücksichtigung des Ausbruchs in der Flüchtlingsunterkunft liegt die Inzidenz in Kassel aber bei 42,1 ... also sogar unterhalb der 50er Marke ... und unter diesem Aspekt wäre eine Untersagung der WBK nicht durch die Coronaverordnung des Landes Hessen gedeckt.


    Ob der Veranstalter sich mit dem gerichtlichen Vorgehen gegen die Behördenentscheidung langfristig einen Gefallen getan hat, ist eine andere Sache. Bei der Behörde ist man sicher nicht erfreut, dass ein Gericht die dort getroffene Entscheidung gekippt hat.


    Was außerdem einen nachhaltigen Effekt haben wird ist, dass das Thema Waffenbörse in der Presse hochgekocht wurde. Viele Bürger und der Magistrat werden nicht erfreut sein, dass sie sich stark einschränken müssen während die sowieso umstrittene Großveranstaltung WBK mit internationaler Beteiligung durchgeführt werden darf.


    Aber im Moment freuen wir uns alle, dass die WBK stattfinden darf.

    Gibt es von den Leuten vor Ort neue Info ob der Veranstalter was erreicht hat? Die Webseite sagt ja immer noch findet statt.

    Ich würde mir keine Hoffnung machen, dass die angelaufene Waffenbörse in Kassel stattfindet. Bei der aktuellen Coronalage in Kassel wird sich mit 100%iger Sicherheit kein Richter finden, der die Durchführung der Veranstaltung entgegen dem Beschluss der Stadt Kassel erlaubt.


    Und Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz sind sofort umzusetzen. Widerspruch und Anfechtungsklage gegen Maßnahmen haben keine aufschiebende Wirkung (§16 (8) IfSG).


    Hier die offizielle Pressemitteilung der Stadt Kassel von gestern nachmittag aufgrund deren die Artikel in der Presse (HNA, Hessenschau ...) erschienen:


    https://www.kassel.de/pressemi…-fallzahlen-in-kassel.php


    Da steht klipp und klar drin, dass die WBK nicht stattfindet und dass man dem Veranstalter dies bereits mitgeteilt hat. Der Veranstalter wusste also bereits vor der Veröffentlichung der Pressemitteilung gestern nachmittag bescheid, auch wenn er - wie die HNA berrichtet - den Ahnungslosen gespielt hat.


    Seit dem nächtlichen RKI-Update ist Kassel COVID-19-Hotspot. Unter den Kreisen und kreisfreien Städten weist Kassel nach einem Ausbruch in einer Flüchtlingsunterkunft die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auf. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt dort bei 97,5.


    https://www.hessenschau.de/pan…na-hessen-ticker-358.html


    Aufgrund der aktuellen Coronalage in Kassel gibt es nicht mal ein Fünkchen Hoffnung, dass die WBK doch noch stattfindet.


    Warum der Veranstalter den Hinweis, dass die Waffenbörse stattfindet auf seiner Homepage noch nicht geändert hat, ist mir ein großes Rätsel.