Beiträge von Antikium

    Eine sehr schöne und mir bisher unbekannte Urkundenvariante zum Marineartillerieabzeichen.

    Da es hier sehr oft gleiche Vordrucke (bis auf die Bezeichnung des Kriegsabzeichen) gab, habe ich die Hoffnung

    das es diese Variante vielleicht auch für das Minensucher Kriegsabzeichen verwendet wurde.

    Sprich.... die Suche geht weiter und ich bin noch nicht am Ende !


    Glückwunsch zum schönen Urkundensatz !

    Es handelt sich um die frühe Bezeichnung des Minensucher Kriegsabzeichen, in dem Fall war Matrose Rittmeyer in der 12 . Vorpostenflottille

    eingesetzt und wurde auch recht früh mit dem Abzeichen ausgezeichnet.


    Gruß

    Hallo zusammen,


    Die Geschichte zu dem Stück ist eigentlich schnell erzählt und "relativ" lückenlos seit Kriegsende nachvollziehbar.

    Der Beobachter wurde vom Beliehenen, so meine erste Einschätzung wenig bis gar nicht getragen.

    Kurz nach dem Krieg wurde das Stück (das ist nicht genau überliefert) vom Träger oder seinen Familienangehörigen meinem

    vor einiger Zeit verstorbenen Sammlerkollegen geschenkt.

    Zu dieser Zeit "sammelte", insbesondere Er, nicht mit Samthandschuhen, sondern packte alles in Schubladen und hängte was er so bekam

    an die Kellerwand. Er veränderte nichts daran, staubte es nicht einmal ab......

    So konnte ich das Stück mitsamt der Urkunde runde 20 Jahre an der Wand betrachten.

    Allen Ratschlägen zu trotz, nahm er das Stück nie herunter und verstaute es auch nicht im Wohnzimmer und Co.

    Die Urkunde ist daher auch etwas wellig geworden.........

    Auch ist Sie gelocht und gefaltet, bildet aber mit dem Abzeichen ein rundes Bild und lässt nun Rückschlüsse auf das Verleihungsdatum

    oder auch den Herstellungszeitraum des schönen Abzeichen zu.



    Da ich mich ja bekanntlich von allen Abzeichen trenne (getrennt habe) möchte ich nun auch dieses in gute Hände abgeben.

    Ein Tausch gegen meine einzig verbliebene Sammler Leidenschaft den Minensucher Urkunden (Nachlässe) stellte

    sich bisher sich als recht schwer heraus.

    Daher tendiere ich vielleicht doch zum Verkauf.


    Nun würde ich vorher aber trotzdem gerne noch einiges dazu erfahren wollen.......

    Den Hersteller FLL dieses Hybrid Abzeichen (Alu Adler und BM / Cupal Kranz) kenne ich ja schon von vielen Abzeichen.

    Beim Minensucher auch nicht wirklich häufig, zumindest im guten Zustand, machte das empfindliche Nadelsystem Probleme

    und ist nicht wirklich Widerstandsfähig.


    Hier meine Fragen:

    - Habt ihr Hintergrund Informationen, warum man hier mit diversen Materialien Versuche startete ?

    Produktionskosten, Material oder hatte es andere Gründe ?

    - Gibt es im Forum noch Sammler die ebenfalls ein FLL besitzen und es zeitlich einordnen können oder möchten ?

    - Kann man anhand der wenigen Informationen, noch etwas zum Beliehenen sagen ?

    - Wert des Set (anhand des zur zeit angebotenen Stückes bin ich da etwas ratlos) - sehr gerne per PN, da ich

    keine Preisdiskussionen lostreten, in der alle übereinander herfallen.


    Da ich diese "Variante" nicht wirklich häufig gefunden habe wie zB GCA Datenbank oder vor einigen Jahren im Händler Verkauf,

    wird es aktuell nur bei Schlender für nicht wenig Geld angeboten.


    Bedanke mich im voraus für den Austausch und ein hoffentlich spannendes Thema.............

    Diplomat

    Auf ein Exemplar mit K-Nummer verweist der obige Link zur Datenbank.


    Rene

    Da ich mich selbst etwas mit dem Urkunden zum Minensucher beschäftige,

    habe ich das doch gleich mal mit einigen meiner Varianten verglichen.

    Diese sind alle durchwegs nach 1941 ausgestellt !

    Das wiederum schließt aber nicht deine Information zur Herstellung zu diesen Exemplaren

    aus. Hier dürften viele Vorducke auf Vorrat gefertigt worden sein.

    So liegt mir kein Exemplar dieser Reihe vor, bei dem das Datum mit eingedruckt wurde.


    Letztendlich sind diese MS Besitz Zeugnisse mit die schönsten dieser Zeit....


    Gruß Myrca

    Hallo Rene',

    Dieser Vordruck / Variante ist tadellos und hatte die angemerkte Nummer nicht.......

    Die mir bekannten Urkunden sind immer kleinen Verbänden zuzuordnen.

    (Motor,- Flußflottillen, Fischkutter usw.)

    Ob diese auch in den Niederlanden gedruckt wurde kann ich nicht beurteilen.

    Könnte sogar das ehemalige Schwarze sein, zu dem die Urkunde gehört.......

    Wie und warum die Farbe drauf gekommen ist ist schwer zu beantorten.

    Würde ich tatsächlich entfernen, vielleicht verbirgt sich darunter noch eine sehr schöne Schwärzung ?

    Wert würde ich ohne Rückseiten nicht schätzen wollen.

    MS Vordruck ist recht häufig am Markt vertreten ......

    Die Familie war/ist ja recht umfangreich und Militärisch geprägt, da taucht auch Georg häufiger im Stammbaum auf.

    Wert finde ich etwas schwer zu taxieren..... dazu muss man alle Orden/Ehrenzeichen von Front und Rückseite ohne Abdeckung sehen.

    Manche Dinge passen nicht zusammen, EK2 - 1WK und Etui. VWA Silber (wenn es denn überhaupt eine ist) und Urkunde......

    Dieses trugen ebenfalls Angehörige der 30. Minensucher Flottille an der Mütze.

    Diese gibt es in der Blech Variante sowie in Voll Prägung Zink.

    Das hatte ich in der Vergangenheit schon in zwei schlüssigen Nachlässen mit dabei.

    Das Mailing in Form einer Seemine gehört zur Hafenschutzflottille Holland.

    Top .... ich Danke euch für die Info !


    Nun muss ich nur noch den Käufer der kleinen Minensucher Urkundengruppe finden, der diese damals von mir gekauft hatte.

    Zu dieser habe ich ein schönes Buch mit Widmung des nun oben identifizierten Korvettenkapitän ,

    Truppenstempel und zusätzlichen Stempelabdruck der 36ten MS Flottille wieder gefunden.

    Hatte es beim damaligen Verkauf komplett vergessen und würde es gerne abgeben und mit dem Nachlass wieder vereinen !

    Entgegen der früher vertretenen Meinung sind diese Stücke gar nicht so selten auf dem Sammler Markt zu finden. Schon in meiner aktiven Zeit gab es immer wieder welche zu kaufen.

    Das besondere und schwere daran war, (wie bei deinem Stück vorhanden)

    die passende Erhaltung zu finden.

    Eine schöne Vergoldung und eine gute Rückseite zu Bekommen, da der Hersteller

    hier nicht sehr hochwertig produzierte ist bis heute nicht leicht.

    Wie die Sammlerkollegen richtig beschreiben ist das Stück ein schönes Original.

    Von dem Wort "mint" mal wegzukommen, würde ich eher zum Wort "ungetragen" wechseln.

    Deine angebotenen Stücke im Verkauf sind alle schön, jedoch keines davon ist ungetragen.

    Vergleiche mal mit einigen Stücken Netz (Händler)

    Das macht man nicht nur an der Vergoldung der Front, fehlende Kantenpolierung , Nadel, sondern auch an der Rückseite fest.

    Auch die Schwärzung des Zerstörer ist dabei in der Regel noch kräftig erhalten.



    Aber nochmal, alles soweit ersichtlich schöne Originale !


    Hier mal ein ungetragenes Stück aus dem Verkauf....

    Frage eines Laien zum Thema.... was soll das genau sein ?

    Munitionstasche ähnlich der Patronentaschen für K98 Munition usw.

    Für was und warum sollte da so ein "übergroßer" Adler aufgelegt sein ?