Beiträge von NO77

    Ok, macht Sinn. Danke für die Lösung des Rätsels. Werden wohl die Britten in der Ecke geübt haben. Aber kann es sein das die Wartungsklappe auch aus Nachkriegszeiten stammt ?

    Die K.u.K Truppenstempel sind meiner Erfahrung nach recht selten. (kann allerdings nur für das M95 sprechen) Gab es da eigentlich Dienstvorschriften und Informationen ab wann das Bestempeln unterlassen wurde ?


    Als kleines Anhängsel meine drei Schätzchen.

    Von links nach rechts

    1.) k.u.k. Bosnisch-Hercegovinisches Infanterieregiment Nr. 2

    Errichtet: 1894 – III. Armeekorps – 6. Infanterietruppendivision – 11. Infanteriebrigade

    Ethnische Zusammensetzung: 93 % Bosniaken – 7 % sonstige

    Ergänzungsbezirkskommando: Banja Luka

    Garnison: Stab, I., II. Baon: Graz – III. Baon: Banja Luka

    Kommandant: Oberst Ernst Kindl


    2.) k.u.k. Infanterieregiment „Jung-Starhemberg“ Nr. 13

    Errichtet: 1814 – I. Armeekorps – 5. Infanterietruppendivision

    Ethnische Zusammensetzung: 82 % Polen – 10 % Tschechen – 8 % andere

    Regimentssprache: polnisch

    Ergänzungsbezirkskommando, Ersatzbataillonskader: Krakau

    Garnison: Stab, II., III. Baon: Troppau – I. Baon: Bielitz – IV. Baon: Krakau

    Kommandant: Oberst Joseph Krasser

    Deutsche Uniform – Egalisierungsfarbe: rosenrot – Knöpfe: gelb


    3.)k.u.k. Feldjägerbataillon Nr. 4

    Errichtet: 1808 – XIV. Armeekorps – 3. Infanterietruppendivision – 6. Infanteriebrigade

    Ethnische Zusammensetzung: 77 % Polen – 23 % Sonstige

    Bataillonssprache: polnisch

    Garnison: Braunau

    Ergänzungsbezirk und Ersatzkompaniekader: Rzeszów

    Kommandant: Oberstleutnant Felix Schultz

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    Danke erstmal, da muss ich auf jeden fall mal etwas weiterforschen, aus unserer Gegend sind mir nur zwei Abstürze bekant eine englische und eine Amerikanische Maschine allerdings weit vom Fundort entfernt. Luftkämpfe gab es auf jeden Fall aber mir ist nichts über den Absturz einer deutschen Maschine bekannt. Russische Buchstaben konnte ich nirgend erkennen. Hier nochmal ein Besseres Bild. Der Anschluss erinnert mich an einen Antennenanschluss.

    Heute war ich auf einen Feld mit viel müll unterwegs dabei gab es einen bereich wo praktisch nur noch verzinktes Blech (?) zu finden war das meiste davon war schon in Stadium des Zerfalls dendoch habe ich in den Bereich zwei teile mit Stemplungen gefunden. Der Stempel auf den großen Blechteil erinnert mich an die Herstellercodirungen aus Wermachtsbeständen kann das jemand belegen oder wiederlegen ? Der Code wäre "ojh" und für Ideen was es gewesen sein könnte wäre ich sehr dankbar. das zweite Teil aus den Bereich ist aus Edelstahl und scheint eine Art Kabeldurchführung (?) zu sein und mit reichlich Seriennummern versehen.

    Sehr schön, ich bin ja alles andere als der Mint-Sammler. Ich mag Seitengewehre denen man ansieht wie es genutzt wurde. Das was du da hast ist ein sehr schönes Beispiel. Tragespuren und Patina die Keine Beschädigungen hinterlassen hat. Wann Patina aufhört und man es als "beschädigt" ansieht ist immer ein Streitthema für mich persönlich gehören auch Dachboden/Dachkastenfunde zu der Geschichte der Seitengewehre also lasse ich davon soviel wie möglich im Fundzustand. Nichts ist schlimmer als blankgeputzte Rostnarben. Allerdings gibt es auch hin und wieder stücke bei denen der zustand egal ist und wo die Geschichte und die Erhaltung/Konservierung im Vordergrund steht. Besonder interessant sind oft auch personalisierte Stücke mit Namenskürzel oder anderen Verzierungen ,ist oft eine Glaubensfrage aber nichtsdestrotroz hochinteressant.

    Schönes Stück mit Tragespuren, Heller war ja ehr der Hersteller für Bajonette also als Anhang meine drei Heller ́s. Einmal mit Säge einmal "normal" und einmal als zusammenarbeit mit Böntgen & Sabin (Doppelhersteller).

    habe grade kein Zugriff auf das Original weil nicht zu Hause. Ist auf jeden Fall ein beiseitig bedrucktes Flugblatt. entschuldigt die schlechte Qualität der Fotos aber die hatte ich noch gespeichert.

    Da wäre ein zettel mit authentisch angekreuzten nein ja eine Sammlertechnische Seltenheit ! Die alten unterlagen und Flugblätter zu den damaligen Wahlen sind immer recht interessant zu lesen. Zwei davon sind auch in meiner Sammlung gelandet.

    In dieser Woche begegnete mir ein kleiner Krimi, es fing damit an das in einen Forum auf Fb der Truppenstempel eines Sg aus der Weimarer Ära mit bitte um Hilfe bei der Entschlüsselung gepostet wurde. (erstes Photo) Das war nach ein wenig Recherche auch recht schnell erledigt. Entschlüsselt habe ich dann Ausbildungs-Eskadron, Reiter-Regiment 7, Waffe Nr. 47. Also der der Beitragsersteller der das Sg grade erst gekauft hatte mich anschrieb um sich zu bedanken und mir bei dieser Gelegenheit noch einige Fotos schickte wurde ich misstrauisch. Das Holz der Griffschalen sah merkwürdig aus und auf den Bildern nur zu erahnen, das Feuerschutzblech war geriffelt. (Bild 2) Somit war das angebotende Komplettset (bild 3) ein unauthentisches zusammengewürfeltes ! Nach ein wenig nachsuche und Verfolgung seitens des Beitragsersteller sind wir tatsächlich auf eine alten Verkaufsanzeige gestoßen auf der das Bajonett noch in seinen (!) authentischen zustand vorlag (Letzte Bearbeitung in der DDR) (Bild Nr.4) . Und dreimal dürfte man raten wer das ding gekauft hat... Nämlich der Händler der das Ding jetzt im wahrsten sinne des Wortes Teuer verkaufte. Ich und der Amerikanische Kollege waren uns einig das es eine Schande ist ein solches Stück das unter 4 verschiedenenen Regimen gedient hat zu verfälschen das ende vom Lied war das der Händler die Orginale scheide mit rausrücken musste und damit vermutlich einen Kunden verloren hat. (Der Kollege wollte es weiterhin haben... ) Natürlich dachte der Händler das er es in der "umgebauten" Konfiguration Teurer verkaufen könnte Sammlertechnisch wäre es dann aber eine Art Frankenstein und ein unter !4! Regimen gedientes stück schaft es Definitiv auch so wie es ist in Sammlungen. In diesen Sinne noch schönes Wochenende und schaut lieber zweimal hin.

    Interessanter Beitrag danke fürs zeigen ! Auf den Bild ist der Koppelschuh ja schon grün eingefärbt ich hab aber grade nicht im Kopf wann das erfolgte. Aber warum nicht, ich denke den zweck einer Machete zum freischneiden der Stellung erfüllt das Ding auch noch in 100 Jahren.

    Nette Idee das man Scheide und Dolch in einen Ständer lagern kann. Mein einziger Kritikpunkt wäre das das System so viel platz wegnimmt. aber ich fürchte das muss man bei hochwertigen Dolchen in Kauf nehmen. Für meine Bajonette habe ich mir mithilfe von Spanischen Adaptern diesen kleinen Holzblock gebaut. Hatt immerhin drei plätze in der Vitrine freigegeben. :D

    Hier mal ein ziemlich abgerocktes ESG mit drei Nieten im Griff, kein Hersteller, keinerlei Stemplung. "normale" Klingenform. Interessant finde ich das auf der Scheide die Reste eines feldgrauen Anstriches zu erkennen sind. Ich weiß das es sehr viele Möglichkeiten für eine Individualisierung bei den ESGs gab aber ein Feldgrauer anstrich ist mir noch nicht untergekommen.

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