Beiträge von ROB-RGT-LENGGRIES

    Na ja ,

    Was mit solchen Sachen im Museum passiert wissen wir . Es kommt in Keller 17 bis 54 zu den anderen 20.000 gehorteten Sachen und verstaubt dort. Und wird das Tageslicht nicht mehr sehen ......

    Und was bringt es wenn sie in einer privaten Sammlung liegen oder noch besser zum Kauf angeboten werden ? Beides verstaubt dann irgendwo . Aber der offizielle Fund ist wenigtens für die Nachwelt dokumentiert, die Speerspitze des Sondengängers vom Bodendenkmal ist ein Stück welches nichts beitragen kann außer schön auszusehen. Vielleicht hat er es sogar ein wenig dokumentiert, aber spätestens wenn er tot ist juckt es niemanden mehr und sein Zeug wandert in den Müll oder wird verkauft und die Geschichte ist tot.


    Es geht in der Archäologie um den Fundzusammenhang eines Objekts und um sehr viele weitere Faktoren, welche nunmal durch Sondengänger nicht gerade erhalten bleiben.


    Auf Bodendenkmälern und erst recht Ausgrabungen hat niemand etwas verloren, ganz einfach.

    Es gibt wie auch sonst im Leben halt Dinge an denen sich nichts ändern wird und an denen man persönlich auch nichts ändern kann und wohl oder übel hinnehmen muss, wie die tausenden Objekte in den Archiven oder den Archäologen welche sich daran für die eigene Sammlung bedienen.


    Sollte man die 08/15-Funde verkaufen? Die ganze daraus resultierende Arbeit würde den Wert der Stücke weit überschreiten.


    So ein Kommentar unterstützt die Meinung der Obrigkeit alle Sondengänger über einen Kamm zu scheren...



    Anders sieht es bei Funden aus welche nicht von Bodendenkmälern oder deren Nähe stammen, das sind meist Stellen wo ohnehin niemals Ausgrabungen stattfinden würden ohne dass ein Sondengänger vorher etwas finden und melden würde. Leider gibt es noch immer Bundesländer welche eine Zusammenarbeit mit den Suchern ablehnt, weswegen dort dann halt auch nichts gemeldet wird.


    In Bayern habe ich schon oft Funde gemeldet und hatte dabei immer ein positives Verhältnis. Habe die Fund auch immer zurück bekommen und einige Stücke sind nun in Museen der Orte bei denen sie gefunden wurden.


    Auf Bodennkmälern oder in unmittelbare Nähe dazu hat einfach niemand etwas zu suchen ohne Genehmigung, es gibt genug Stellen welche keine Bodendenkmäler sind wo man suchen kann.

    Also mir gefällt er so definitiv besser als vorher.

    Außerdem wollte ich endlich mal mit Oxalsäure rumexperimentieren..

    Der nächste Schritt wäre dann tatsächlich ihn mit Öl einzureiben.

    Nächstes Mal einfach kürzer in Oxal assen bzw. die Konzentration geringer halten und regelmäßig nachschauen abbürsten und wiederholen.


    Ich hab schon weitaus schlimmere gesehen, von daher find ich ist alles noch voll im Rahmen.


    Man kann sowieso erst nach dem Oxalbad sagen ob ein Helm was wird bzw. geworden ist, hatte schon Helme die waren so verklumpt mit cm-dicken Rost überall, die sahen nicht danach aus dass iwas aus ihnen wird und da ging alles ohne Probleme weg und die Farben kamen fast wie "neu" zum Vorschein


    Genauso hatte ich Helme wie bei dir mit praktisch nur Flugrost, bzw. sehr dünnen Rost welche vielversprechend waren, aber nach 5 min im Oxal schon zu sehen war dass keine Farbe oder Abz. mehr kommt. weil z.b. die Farbe damals nur hauchdünn aufgetragen war und der Rost sie schlussendlich weggedrückt hat oder die Farbe durchs Oxalbad verloren ging.


    Bei dir kam Farbe raus, was schön ist, wie genau die Umstände jetzt waren weißt nur du, ob die Farbe abgeblättert aussieht aufgrund zu langem Oxalbad wirst du selbst wissen. Interessant ist auch die lw-blaue Farbe über dem feldgrau. Auf jeden Fall besser als eine rostige Glocke finde ich - jedem wie es ihm gefällt.

    Suche ALLES zum ROB Lehrgang VII für Infanterie Lenggries,

    später auch als Kampfgruppe Sachs oder ROB Rgt Lenggries bekannt - welche in die 212. VGD eingegliedert wurde und ab Ende März 1945 in Nord-BaWü im MainTauber-Raum kämpfte.


    Die Soldaten hatten den Stempel im Soldbuch oder Wehrpass welcher unter meinem Userbild zu sehen ist.


    Nachlässe, Dokumente, Soldbücher, Wehrpässe, Sterbebilder Fotos etc. oder auch einfach nur Scans davon. Auch Bodenfunde aus dem Einsatzgebiet der Kampfgruppe oder Fotos davon. Ist alles für unser Buchprojekt


    ZAHLE DOPPELTEN ODER DREIFACHEN PREIS ! ! !


    War auch so mein erster Gedanke. Die Größe könnte stimmen, aber ich habe bis jetzt keine Vergleiche in dieser Richtung gefunden.

    Ist da aber nicht ein sperrendes Teil innen? Oder sieht das nur so aus? Auf Bild 3 der 90Grad Winkel innen? Dann würde es ja wiederrum keinen Sinn mehr machen.


    Von der Patronenabmaßen würde es ja passen...

    Wird wohl an der Verwendung liegen, welche nicht wirklich "am Feind" war da man "nur" die Ziele vom VB an die Geschütze weitergab - nach meinem Verständnis, .


    In der Feuerleitstelle wurden die Werte dann umgerechnet und an die Geschütze weitergegeben.


    Ich könnte mir vorstellen dass bei der Heeresflak indirektes Feuer nicht Alltagsgeschäft war und man somit nicht immer auf die Ziele der Feuerleitstelle angewiesen war, da man praktisch durch die Optik den Feind bekämpfte und von der Feuerleitstelle Meldungen bekam von wo der Feind zu erwarten war ? Ich bin aber kein Experte.

    Ist das "Hörensagen" was Du da schreibst?

    Kann ich mir kaum vorstellen, wenn ich mir so das Handeln und die Zuarbeit unserer Polizeibeamten im täglichen Dienst erlebe. Selbst die Masse, der im Bereich des Kessels von Halbe, Diensttuenden sind völlig ahnungslos und kennen noch nicht einmal die Rechtsgrundlagen die dadurch frequentiert werden.

    Nein, kein Hörensagen.


    ich habe geschrieben, dass man lieber eine andere Geschichte bringt wenn man Munition meldet, weil ich selbst schon darauf festgenagelt wurde: wie ich das gefunden habe, ob ich gezielt nach Munition und "Bomben" suche und diese sammle etc etc.

    Nicht jeden Polizisten interessiert das, aber manche anscheinend schon.


    Das ist mir bisher zwei Mal passiert dass die wegen der Sonde ein Fass aufmachten - seitdem passe ich auf was ich sage und rufe lieber den Förster/Bürgermeister bzw. wenn nicht erreichbar markiere ich die Stelle bis zur nächsten Straße und gebe einfach dem Förster noch die GPS-Daten und weitere Info anstatt die Polizei zu rufen. Der soll dann den Rest erledigen.


    Deswegen gibt es hier auch sehr viele Stellen wo noch Munition liegt weil die nicht gemeldet wird.


    Das mit den Gerichtsurteilen habe ich nicht selbst gehabt, aber ich kann lesen und mir dadurch ein Bild machen.

    In BaWü der Polizei sagen, dass du es beim im Wald pinkeln so aufgefunden hast, oder falls du Kinder hast einfach sagen die habens im Wald entdeckt, wurden von Wildschweinen ausgegraben etc.


    Normalerweise sollte es auch kein Problem geben , aber leider weiß man nie in BaWü wie die Polizisten reagieren und dir gleich eine Anzeige wegen möglicher Raubgräberei etc aufbrummen wenn du mit der Sonde dabei stehst oder sagst du hast es beim Sonden gehen gefunden.


    Ist einfach unnnötiger Stress, freigesprochen wirst du in den meisten Fällen außer du hast irgendwelche antiken Sachen bei dir...


    Es gibt so einen tollen Flyer in BaWü welcher jeden Sondengänger als Schwerkriminellen dastehen lässt...

    Diverse Gerichtsurteile haben aber i.d.R. für den Sondengänger gestimmt, wenn er auf keinem Bodendenkmal suchen war bzw. keine antiken Funde bei sich hatte.

    Danke fürs Zeigen :thumbup:- ist ja jetzt gerade wieder die Zeit als alles passierte.

    Ich hab als Kind noch zwei Stalingrad-Veteranen kennenlernen können die ihre Höfe sogar nebeneinander hatten :) beide kamen erst 1955 zurück - der eine kannte meinen Großvater noch vom Gulag im Ural und hat ihn in Friedland abgeholt als er nach der Wende nach Deutschland durfte . Später wohnten wir dann eine Straße weiter.