Beiträge von 800?

    Sachsentreppe* mit Standardkombi eines Subaltern.

    Ist ok.



    * Sachsentreppe sollte ich besser in Anführungszeichen setzen. Ich würde schätzen, das rd. 90 % der Anfertigungen von (für) Sachsen waren.

    Mir sind allerdings im Laufe der Jahre jedenfalls 3 Treppen bekannt geworden, die weder von einem Sachsen, noch von einem anderen Bundesstaatler

    in einem sächs. Rgt. stammen.

    Ja, das hätte ich jetzt auch geschätzt, das es ein KuK sein dürfte.


    Hersteller unbekannt - eventl. Rothe & Neffe - die haben mMn. EH produziert.

    Aber vorliegend ist der Stern leider nicht mehr ganz vollständig, das obere Teil des "Siegel des Sultans" fehlt.

    Die "Auflagen" kenne ich von anderen Herstellern bzw. Stücken - vermutlich hat man auch Teile untereinander getauscht/produziert.

    ja und ich würde beide für Ok halten. Ich seh da nichts, was mir nicht zusagen würde.

    Sind die am häufigsten zu findenden "Standard-Buntmetaller".

    ich hab mir mal aus der Türkei sagen lassen, das offenbar alle Verleihungslisten beim Abzug der Deutschen Truppen vernichtet /verbrannt worden sein sollen. Gelegentlich taucht mal Material mit Namen auf - ich habe auch das eine, oder andere davon. Da sind aber Lücken drin und es sind nur Auszüge.

    Wegen der politischen Lage frage ich dort insoweit auch nicht nach.

    Irgendjemand sagte mir mal, das er über eine wohl recht ausführliche türkische Liste zur "Roten Halbmond Medaille" verfüge. Ich habe insoweit auch Daten - die sind aber nur von Preussen und ganz wenig von anderen Bundesstaaten.


    Von der Verleihungenzahlen her dürfte man eine höhere 4 stellige - vielleicht 5 stellige Anzahl annehmen dürfen. Es war ja eigentlich nur eine "Kriegsmedaille" und nicht mehr. Ich habe mal in einem alten Buch gelesen, das die Deutschen und Österreicher deutlich mehr Sterne erhalten haben sollen, was bei den Osmanen zu deutlichen Verstimmungen geführt haben soll. Das scheint mir auch im Hinblick auf Trägerportraits zu stimmen.


    EH am weissen Band (mit roter Einfassung) wurden viel viel weniger verliehen. Man findet diese sehr selten. Ich kenne bislang nur eine Handvoll Spangen mit diesem Band/ nachgewiesene Verleihungen. Ich habe auch eine Liste - aber nur für Preussen (Beamte, Militärbeamte, Industrielle usw. - keine richtigen Militärs).

    Viele kennen diese Dekoration überhaupt nicht - ist gut für uns Spezialsammler.:D

    zeig mir mal den Werner von vorne, bitte.

    Ich sage zum jetzigen Zeitpunkt zu 80 % - das ist eine Kopie.

    Der zugeschriebene P & L ist ein spätes, privat beschafftes, aber mMn. nach gutes Stück - ich persönlich mag diese späten Anfertigungen nicht so sehr.


    Der BBCo würde mich ggf. auch interessieren. Ich bin bisland davon ausgegangen, das die dieses Nadelsystem und die auffällige Punze nicht hinbekommen. Andererseits gibts ja die Werner Fakes schon seit einiger Zeit und auf die sind wohl schon so einige hereingefallen. Mir fällt da insbesondere ein Ex-Sammler ein, der 2 davon in der Sammlung hatte und ich ehrlichgesagt bei dessen "Fachwissen" nie davon ausgegangen wäre, das er darauf reinfällt. Aber so kann es gehen...

    Wie Agrippa sagt, das kam drauf an.

    Die Ausgesägten findet man mMn. etwas seltener, wie die anderen.

    Von Standard BBCo gibt es mMn. bislang noch keine Fakes - zumindest habe ich noch keine gesehen.

    Wie gesagt, es gibt mehr Fakes als Gutes. Das gilt auch für die Gefechtsspangen.

    Richtig seltene Varianten (da hätte ich 2,3, vielleicht 4 im Kopf) findet man nur alle Jahre mal und dann auch oft ganz weit weg von D.

    Ohne nochmals nachzuschauen - ich meine, das die osmanischen Etuis nur am Anfang ausgegeben wurden -gegen später gab es den EH nur noch in diesen typischen Papp/Papiertüten. Das war ja z.B. bei den deutschen Auszeichnungen auch teilweise der Fall - war vermutlich einfach eine Kostenfrage bzw. die Rohstoffe wurden immer knapper.

    Ich kenne diese Art von Befestigung. Könnte man wohl als "Eigenanfertigung" nennen.

    Ist leider nicht so gut gemacht - auch von der Vernähung der Bänder/Dekorationen.


    Diese Stücke sind meine ich - nicht so gut gesucht.

    Sorry Leute - für mich ist das kein gutes Stück. Das Stück soll avers eine Fertigung von AWS Berlin andeuten - mir gefällt die Rückseite und das

    Nadelsystem nicht. Auch das Etui gehört nicht dazu. Warum? Weil die "deutschen Fertigungen" privatbeschaffte Stücke sind - das Etui soll aber

    ein "probemäßiges" Osmanisches darstellen. Von den Etuis gibt es auch Fakes - ohne es in der Hand zu halten, möchte ich mich hierzu nicht weiter einlassen. Meiner Meinung nach sollte der Stern


    -eine ausgesägte Thugra

    -eine dünne lange Rundnadel

    haben.



    Das mit dem "beim Aufräumen, auf dem Dachboden, im Keller, auf dem Klo, in einer Kiste 3 m auf meiner Wiese" - das kennt man doch schon.

    Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen - jedenfalls bei Spanien klingelt bei mir der Alarmknopf und ich würde dort nie kaufen.


    Es gibt bei Eisernen Halbmonden x - mal mehr Kopien auf dem Markt, als orginale. Das sollte man nie vergessen. Und die Fakes werden seehr gut gemacht. Das wird Euch z.B. der Max Porter jederzeit bestätigen können.

    In 80 % der Fälle sollte man (soweit nicht ein Standard-Buntmetaller) die Finger davon lassen und bei niedrigen Preisen sowieso.

    Selbst von den lackierten osmanischen Stücken gibt es Kopien !

    Ich würde schätzen, dass das ein Komtur ist (Sprungring, Halsband)

    Aus dem Bauch heraus würde ich meinen, dass das Stück OK sein dürfte.


    Allerdings hat er nicht unübliche Emailleschäden im Medaillonband bzw. es könnten auch Reparaturen sein, was ich anhand

    der Bilder nicht genau sagen kann.

    In den letzten jahren tauchen vermehrt umgebaute Besteckkästen (mit ausgetauschtem oder aufgemöbelten Inlet) auf, die dann mit entsprechenden Ausschmückungen im Deckel, bzw. auf dem Deckel als "seltenes Orginal" angeboten werden.


    Vor diesem Hype gab es dieses Problem bei den EK2 1914 Etuis.