Beiträge von Esbitmännchen

    Hallo,


    hier mein Neuzugang :


    Nicht allzu häufig und ich denke, eine sehr frühe Variante (wegen dem Zweidorn aus Zink und der Machart insgesamt).....

    Interessant sind hier eben auch die "großen Ohren". Die Stücke mit den "kleinen Ohren" gibt es ja noch recht häufig.


    Grüße EM

    Hallo,


    das ist ein Koppel der Polizei NRW, nach 1945. Hersteller dieses (!) Schlosses ist die Fa. CTD (Dicke Lüdenscheid). Die Rückseite des Schlosses wätre interessant, da es auch Heeres-Koppelschlösser gibt, die so von Dicke umgebaut wurden. Sollte das Medaillon hinten glatt sein, ist die Herstellung (auf alten Matrizen, Adler entfernt) nach 1945 erfolgt.


    Grüße,

    EM

    Hallo nochmal,


    ist bei den Fotos eines dabei, wo der Soldat eindeutig dieses Koppel in dieser Kombination trägt? Würde mich sehr freuen, wenn du es ggf. zeigen würdest....


    Grüße und schönes Wochenende,

    EM

    Hallo,


    aus meiner eigenen Wehr (Schleswig-Holstein) weiß ich, dass erstmal die "alten" Uniformjacken des III.Reiches (ohne Ärmelabzeichen, aber sonst unverändert) weiter getragen wurden. Wir sind eine kleine Gemeinde (heute -!- man gerade 1200 Einwohner) und die Jacken habe ich noch vor 10 Jahren (leider recht mottenlöchrig) auf dem Boden unseres Gerätehauses gefunden. Da war nix mehr zu retten, bzw. das Interesse war auch nicht so da.......

    Ich denke aber, dass diese Jacken nicht allzu lange getragen wurden, da in den 1950er Jahren die wesentlich bequemeren Drillichjacken angeschafft wurden.

    In Sachen "Feuerwehrhelme" kann ich sagen, dass nach 1945 bei uns im Amtsbereich recht viele Stahlhelme "42" der Wehrmacht getragen wurden. Ich hatte einige davon (heute habe ich keinen mehr) und alle waren gleich gefertigt: Helmglocke 42 von Quist, schwarz lackiert (kein anderer Lack drunter !), einfaches Innenleben aus Pappe, mit Belederung aus Wehrmachtsfertigung, einfacher Kinnriemen mit Eindornschnalle. Meiner Ansicht nach alles aus Restbeständen der Wehrmachtsproduktion.

    Weiterhin besitze ich noch zwei Schriftstücke, in denen von Seiten der Kreisverwaltung u.a. unserer Wehr "Stahlhelme aus Beutegut der britischen Militärverwaltung -erbeutete WH-Helme" zu Feuerwehrzwecken angeboten wurden. Auch unsere Wehr bekam offenbar einige. Leider war die Gemeinde nicht in der Lage -.50 Reichspfennige pro Stück zu bezahlen und musste die Helme wieder zurück geben !!

    Ich denke also, die schwarzen "Restehelme" kamen irgendwann später.


    Ansonsten habe ich es noch selbst erlebt, dass Mitte der 1980er Jahre z.B. eine Kameradin (wir hatten schon seit 1969 wieder Frauen in der Wehr) mit einem entnazifizierten Luftwaffenkoppel herumrannte.....


    Grundsätzlicjh war die Uniformierung kurz nach dem Kriege, insbesondere in den kleinen Landgemeinden, so wie sie aus der Zeit des III.Reiches übrig geblieben war. Fehlendes wurde aus dem ergänzt, was man bekam.

    Übrigens: Stahlhelmglocken der Wehrmacht (meist später mit neuem, feuerwehrtauglichem Innenleben und "leuchtgelb" lackiert) wurden bei uns im Kreisgebiet noch bis in die 1990er Jahren verwendet. Da bekam ich sogar aus einer Feuerwehr einen WH-Helm 35 mit originalem Innenleben (also ohne Vorrichtung für das Nackenleder), nur leuchtgelb umlackiert.


    Leider habe ich aus Platzgründen die Helme weggeben müssen und heute nur nach die Erinnerung daran. Fotos aus der unmittelbaren Nachkriegszeit sind auch rar.....



    Grüße,

    EM

    Hallo,


    Koppelschloss der Luftwaffe, sog. 1.Modell. Paßt vom Grundsatz her nicht unbedingt zum Koppelleder. Dieses hat einen Stahlhaken, das Koppelschloss ist aus Alu. Demnach ist die Riemen eine Kriegsproduktion, das Koppelschloss definitiv eine Vorkriegsfertigung.

    Es kann aber beides natürlich zeitgenössisch zusammen gekommenen sein (z. B. aufgrund von Beschädigung des ursprünglichen Teils).


    Beides ist aber meines Erachtens zeitgenössisch, bis 1945.


    Grüße EM