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Alt 18.01.2018, 23:43   #1
Capt.Schock
 
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Standard Daimon Telko Trio - Korrekte Position

Guten Abend,

heute habe ich mich einmal um die Neupositionierung meiner kürzlich erworbenen Taschenlampe bemüht, kämpfe hier aber mit Unsicherheiten.

2 Lederlaschen auf der Rückseite lassen mich vermuten auf dem richtigen Weg zu sein.
Auch der alte Spruch "Den knöpf ich mir vor" scheint zeitnah entstanden zu sein

Ist das so korrekt, oder wurde die "normalerweise" doch anders getragen, beispielsweise in der Kanalisation des Filmes Stalingrad von 1993, da sollte man ja auch besser die Hände frei gehabt haben für Bewaffnung und Rumkletterei?

Gruß
Capt.Schock

Hier:
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Alt 18.01.2018, 23:52   #2
Krimschild
 
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so wäre auch eine Möglichkeit ...



Also,ich denke,daß es dem Träger überlassen war,wo er am besten seine Lampe positionierte,je nachdem,was er für zweckmäßig fand...
Das sollte man nicht so bierernst nehmen...
Ich finde diese Version am häufigsten...




Gruß Wolf
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Alt 19.01.2018, 11:48   #3
Capt.Schock
 
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Danke

Wobei ich jetzt mal frage, wie wurde das beim 1 Bild am Gürtel befestigt? Bei mir sind nur die 2 Laschen ohne diverse zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten.
Ah mom, gibt ja diese Koppelhaken wofür die Löcher in der Uniform vorgesehen sind - ja klar, ich DOOFI

Gibt es denn, historisch verbürgt, eine Dienstanweisung wie die Lampen zu tragen wären?
War ja damals schon schlimm mit dem Papierkram.

Hübsches Bild die Nummer 1, bei 2 mit der Schultertrageweise, da muss man auch erst mal drüber nachdenken. Wäre aber wahrscheinlich sogar der Favorit wenn man die Hände voll hat, mit so Zeug wie MP 40

Gruß
Capt.Schock
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Alt 19.01.2018, 14:53   #4
Krimschild
 
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Hallo,
es gibt Lampen,da geht der Lederriemen über die ganze Lampe...
So denke ich ist das bei der Lampe und einfach auf's Koppel aufgeschlauft...

Gruß Wolf
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Alt 19.01.2018, 17:54   #5
schwarze Katze
 
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Wieder was gelernt!
Danke für das Trägerbild 1 aus Beitrag 2.
bin bisher immer davon ausgegangen das DIESER Drehschaltzer typisch DDR ist.
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Alt 19.01.2018, 17:58   #6
Krimschild
 
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Nein,
nur der Unterschied war,der saß in der alten Zeit unten,bei den DDR-Lampen oben...

Gruß Wolf
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Alt 08.02.2018, 15:24   #7
Oculus
MFF Experte für technische Ausrüstung
 
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Zitat:
Zitat von Krimschild Beitrag anzeigen
Nein,
nur der Unterschied war,der saß in der alten Zeit unten,bei den DDR-Lampen oben...

Gruß Wolf
Das ist leider, wie man an dem eingeprägten Namen Daimon sehen kann, nicht richtig.
Das Problem bei dieser Lampe ist, daß die Tragweise meist vor der Brust lag. Damit wäre der Lichtstrahl bei parallel eingebautem Reflektor nach oben gerichtet.
Aus dieseem Grund ist hier der Reflektor nach unten geneigt. Gleichzeitig war an der Unterseite der Lampe ein durchsichtiger Schlitz, so daß man bei abgeblendter Lampe z.B. eine Karte beleuchten konnte.
Da aber bei den meisten Taschenlampen die Lichtaustrittsöffnung oben ist, wird diese Lampe gerne verkehrtherum befestigt.
Die Lampen haben normalerweise einen verstellbaren Riemen der nach unten fest vernietet und nach ober klemmbar ist, so daß er auch ein Tragen am Koppel ermöglicht wie auf diesem Bild.
Der Unterschied in der Beschriftung liegt bei Daimon darin, daß Daimon bei den DDR Lampen komplett mit gleichgroßen Großbuchstaben geschrieben wird.
Nach einem verlorenen Markenprozess hat die DDR Ihre Lampen mit ARTAS oder NARVA bezeichnet.
Was den Drehknopf betrifft, ist dieser anfänglich rund. Nachdem sich dieser offensichtich besonders wohl bei Kälte und oder Handschuhbetrieb nicht bewährt hat kam dieser geflügelte Schalter, wie er auch heute noch z.B. bei der BW üblich ist.
MfG
Oculus
MfG

Geändert von Oculus (08.02.2018 um 15:32 Uhr)
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