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Alt 15.04.2018, 11:45   #1
Feldzug
 
Registriert seit: 08.04.2018
Beiträge: 17
Standard Wer kann helfen!

Ich habe zahlreiche Patronen geschenkt bekommen und habe schon etwas recherchiert. Bei den Patronen im Kaliber 8x57IS handelt es sich um Fertigungen des Jahres 43 und 44, verschiedene Lose, dünne Stahlwand, lackierte Hülse, Herstellung im Metallwerk Odertal, Polte usw.

Die Patronen sind in weißem Papier, gebunden mit weißer, dünner Schnur, zu 15 Stk verpackt.
Auf dem Papier steht irgend etwas in Russisch.

Meine Frage: Wer kann helfen? Hat jemand eine Idee, was das auf dem Papier in russischer Schrift steht? Kann man da einen Bezug zw. Papier und Patronen herstellen?

Gruß
Feldzug
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Alt 15.04.2018, 12:19   #2
Fridspeed
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Beiträge: 8,356
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Herzlich willkommen im Forum!
Mit deiner Frage bist du im Waffenforum falsch. Ich verschiebe einmal zu den Munitionssammlern, die dir sicherlich besser helfen können.

Gruß

Fridspeed
__________________
Sammelschwerpunkt Pistolen der deutschen Truppen im II. WK mit Zubehör und Dokumente.
Militärische Dienstuhren deutsch aus dem II. WK.

Suche Pistolentaschen der Wehrmacht und Waffenzubehör einschließlich Dokumente.
Suche auch ständig alte Automatik- und Wehrmachtsuhren. Auch in defektem Zustand.
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Alt 15.04.2018, 12:37   #3
Achtmal33
 
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Beiträge: 1,777
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Das Papier hat mit der Munition nichts zu tun. Die Art der Verpackung ist typisch russisch. Ich vermute so genannte Schlachtfeldmunition welche in dieser Art neu verpackt wurde.
__________________
Bei strenger Pflicht, getreu und schlicht !
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Alt 15.04.2018, 22:55   #4
mauser
MFF Experte für Handfeuerwaffen-Munition bis 20mm
 
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Beiträge: 1,158
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Hallo Feldzug,

Herzlich willkommen im Munitionsteil.

Hast deine Hausarbeit gemacht. Deine Beschreibung von dünne Stahlwand finde ich klasse.
Erstes mal das ich so einen Beschreibung Lese. Du hast aber vollkommen Recht damit.

Hersteller aux - bne, hört sich an nach normalen SmE Fertigung fürs Heer.

Gruß
Mauser

PS Ich glaube nicht das Deutsche Soldaten Ihr Munition in Russische Zettelchen Verpackten
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Alt 16.04.2018, 10:04   #5
Feldzug
 
Registriert seit: 08.04.2018
Beiträge: 17
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Danke für die Antworten!

Ja ich habe einige Zeit im world-wide-web zugebracht, habe dann doch viele Infos über die Patronen herausfinden können. Eben nur diese eine Frage, warum die Patronen zu 15 Stück in diesen herausgerissenen Zetteln (einen Teil der russischen Beschriftung habe ich bereits übersetzen können, der da heißt: Name, Vorname, Nachname...- der Rest fehlt noch) so fein säuberlich verpackt und mit weißer dünner Schnur gebunden waren. Ich glaube nicht, dass die Deutschen den Russen Munition geschickt haben, aber irgendwie passen die Produktionsjahre der Patronen - nämlich 1943 und 1944 zum Zeitpunkt des Russlandfeldzuges. Der Vorbesitzer der Munition wurde mit 15 Jahren als Junge noch nach Russland geschickt. Ich kann ihn leider nicht mehr dazu befragen, weil er voriges Jahr verstorben ist. Aber der Kreis schließt sich und ich kann mir denken, dass er die Munition vielleicht irgendwie von dort auf diese Weise "gebündelt" wieder nach Hause mitgebracht hat.

Jedenfalls herzlichen Dank für die Informationen.
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Alt 16.04.2018, 11:32   #6
mauser
MFF Experte für Handfeuerwaffen-Munition bis 20mm
 
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Registriert seit: 22.11.2004
Beiträge: 1,158
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Alle „Fundmunition“ sollte abgegeben, und nach eine Heeres Munitions- Anstallt zwecks Untersuchung verbracht werden.
Mann hat damals in Russland gerne Deutsche Munition Sabotiert. Statt Pulver einer Sprengladung in der Hülse.

Diese Patronen würden nach Überprüfung mit Spezielle Etiketten an der Truppe zurück geliefert.

Gruß
Mauser
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