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Alt 24.07.2018, 13:52   #1291
Holzi
 
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Hallo,

Weiß ich doch, das mit den Schlieren. Aber ich konnte diese einmalige und nie wiederkehrende Gelegenheit über eines deiner Modelle
mal zu meckern doch nicht verstreichen lassen ...

Mit den Schürzen sieht das echt geil aus. Vielleicht findest du für dieses StuG einen leicht schrägen Sockel, sodaß der Pendeleffekt zur
Geltung kommt, falls du die Schürzen nicht verklebt hast ...

Ja, die Panzerfäuste hatten einen Sicherungssplint den man ziehen mußte, um danach das Visier hochklappen zu können, dabei wurde
sie gleichzeitig auch scharf gemacht, der Abfeuerhebel ist das lange Ding dahinter .. wenn jetzt einer unbedacht sein Klump draufwirft


Gruß Christoph
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Alt 24.07.2018, 14:06   #1292
PK-Mann
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Zitat:
Zitat von Holzi Beitrag anzeigen
... vielleicht findest du für's StuG einen leicht schrägen Sockel, sodass der Pendeleffekt zur Geltung kommt ... falls du die Schürzen
nicht verklebt hast ...
Hallo Christoph

Die Schürzen sind verklebt ! Leider weiß ich, wie leicht Dinge zu klauen sind .. umso mehr, je kleiner die Teile sind. Wobei 'Größe' nicht
das Kriterium ist, daß z.B. ein 15 cm StuIG 33 ... ... nicht doch 'klaubar' ist !

Das mit der Panzerfaust-Visierung ändert sich spätestens, wenn einer auf der nächsten GoMo probiert, ob die 'klappbar' ist ... Leider ex
plodiert die dann leider aber nicht von selbst, denn das wär' dann der besondere Gag des Modells ... mit inkludiertem Diebstahlschutz !!

Schöne Grüsse
Roland
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Alt 25.07.2018, 14:21   #1293
Gottlieb
 
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Sehr tolle Arbeit, mal wieder. Das ist so genau das, was ich von so einem Modell sehen will !

Die Kanister hätt ich vielleicht farblich nicht so einheitlich gemacht, gibt kaum zwei Kanister, die exakt die gleiche Farbe haben, und die wa
ren ja nicht ans Fahrzeug gebunden.


PS : wenn dir mal die Ideen ausgehen, kannste ja mal ein syrisches stug von 56 bauen, das hat bestimmt noch keiner.
https://www.youtube.com/watch?v=C1ggmB_L1oc ziemlich zum Ende.
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Geändert von Gottlieb (25.07.2018 um 14:23 Uhr)
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Alt 25.07.2018, 22:41   #1294
PK-Mann
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Zitat:
Zitat von Gottlieb Beitrag anzeigen
... PS : wenn dir mal die Ideen ausgehen, kannste ja mal ein syrisches stug von 56 bauen, das hat bestimmt noch keiner ...
doch, gibt es ... hatte es sogar schon in der Hand ... beim Kollegen im Burgenland, aber EUR 42,- dafür ? ... nee, nur was 'Echtes' !!!!!

Bezüglich der Kanister : ... ich gehe davon aus, wenn ein neues Fahrzeug in den Einsatz geschickt wird, wird es höchstwahrscheinlich mit
Kanistern eines Herstellers bestückt. Natürlich könnte es auch mit auf der Straße aufgelesenen Kanistern beladen worden sein .. halte ich
aber aus verschiedenen Gründen, eher unwahrscheinlich. Aber wie auch immer ..... Der Wasserkanister hat ne andere Farbe, weil die ja
nur (und das aus schließlich) von zwei Herstellern gefertigt wurden ... und da gab's sicher Farbunterschiede zwischen den Firmen ...

Die Benzinkanister habe ich zwar (einzeln auf Patafix) aufgeklebt und mit leichten Farbnuancen gespritzt,. bloß durch das washing, sehen
sie wieder (leider) fast gleich aus ...

Schöne Grüsse
Roland
.
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Alt 26.07.2018, 19:11   #1295
Gottlieb
 
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Die Kanister wurden ja nicht im Herstellerwerk da draufgepackt,. die kamen erst im Zeugamt,. oder bei der Truppe auf das Fahrzeug. Da
denk ich mal, wurde genommen, was da grade geliefert wurde, bzw verfügbar war. Beim Auftanken, wurden die Kanister ja eh meist nur
getauscht ...
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Alt 27.07.2018, 23:45   #1296
PK-Mann
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Zitat:
Zitat von Gottlieb Beitrag anzeigen
Die Kanister ...
... ja klar, aber es ist schwer vorstellbar, daß 'hinten' zur gleichen Zeit ... Kanister verschiedener Hersteller angeliefert wurde, um darauf-
hin befüllt, an die Fahrzeuge verteilt zu werden. Bei deren Betankung im Einsatz, wurde oft .. zur Erhöhung der Durchflußgeschwindigkeit,
ein Loch in den Kanister geschlagen und danach über Bord geworfen. Dies erklärt die vielen gelöteten Kanister in den Sammlungen (klick)

Möglich ist natürlich alles ... allerdings tragen meine Modell-Kanister, alle das gleiche Logo
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Alt 02.08.2018, 21:10   #1297
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Ich möchte euch diesen Artikel von Hilary L. Doyle nicht vorenthalten

Geschichte der Panzerentwicklung - Walter Spielberger (1926-2003)

Als mein großer Freund Walter Spielberger zum ersten Mal versuchte, die Geschichte der Panzerentwicklung zu dokumentieren, war dies
am Ende der fünfziger Jahre.

Als kleiner Junge in den dreißiger Jahren lebte Walter in einer Wohnung mit Blick auf einen der Motorparks der Deutschen Reichspost, wo
er viele Arten von Fahrzeugen sah. Er entwickelte in weiterer Folge, ein intensives Interesse an Motorisierung und der damit einhergehen
den Technologieentwicklung. Im Alter von vierzehn Jahren, war er bereits Teilzeit-Trainee im Konstruktionsbüro einer Panzer-Firma. Spä
ter als er das Wehrdienstalter erreichte, brachte er es zum Unteroffizier im technischen Dienst der dt Panzertruppe und war aber auch in
Russland und an der Westfront gegen die Amerikaner im Einsatz, von denen er im April 1945 auch gefangen genommen wurde.

Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft, kam er 1947 zu Volkswagen. Später wurde er bei VW an die Westküste der USA ver-
setzt. Natürlich waren alle seine vor dem Krieg gesammelten Daten über die deutsche Heeresmotorisierung, zusammen mit den Materiali
en, welche er in dieser Panzerfabrik und aus der Zeit seiner Tätigkeit im technischen Dienst verloren gegangen. Also musste er seine For
schungen in den fünfziger-Jahrenn wieder neu beginnen. Zu dieser Zeit war nur sehr begrenzt Material verfügbar. Die Hauptquelle waren
die vom Alliierten Geheimdienst erstellten Berichte .. und selbst diese waren nur schwer zu bekommen. Auf seinen Geschäftsreisen durch
Europa begann er, Originalarchive zu durchforsten und Kontakte mit Überlebenden zu knüpfen.

Walters erste Artikel erschienen in der Zeitschrift Feldgrau seines österreichischen Freundes Fritz Wiener, der auch während des Krieges
als Panzersoldat gedient hatte. In den frühen sechziger Jahren wurden diese Artikel in der 2. Auflage des Buches "Die Deutschen Panzer"
von von Senger und Etterlin zusammengefasst, aktualisiert und veröffentlicht.

Das Buch "Die Deutsche Panzer" galt damals als "Panzerbibel", da er von einem aktiven Panzeroffizier verfasst wurde und auf deutsch er-
schienen ist. Diejenigen von uns, die im Tank Museum und im IWM recherchierten, erkannten schnell, dass dieses Buch - von Senger und
Etterlin, eigentlich bloß eine Eindeutschung des britischen Buches _ "Zusammenfassung der deutschen Panzerentwicklung" . aus dem Jahr
1947 war und dass Walters Artikel in "Feldgrau" zu diesem Thema, die willkommene Ergänzung des britischen Werkes waren.

Viele der alten Mythen, bezüglich Porsche und Henschel Turm beim Tiger II, die Bezeichnung "Hetzer" für den Jagdpanzer 38, den Brumm
bär, aber auch über das Sd.Kfz. 250 der "alten" und "neuen" Version, sie alle haben ihren Ursprung in alliierten Dokumenten.

In etwa Mitte der sechziger Jahre, fand Walter Spieloberger Zugang zu Originaldokumenten und als er später wieder nach Europa zurück-
kehrte, knüpfte er Kontakte zu vielen Schlüsselpersönlichkeiten, welche an der deutschen Panzerentwicklung beteiligt waren. Wenn korrek
tes Quellenmaterial entdeckt wurde, war Walter nicht zu halten, um sofort die neuesten Fakten zu erfassen, welche später in seinen Büch
ern veröffentlicht wurden. Es würde ihn wahrscheinlich amüsieren zu sehen, dass einige Leute noch immer Versuchen,_ was er schon vor
siebzig Jahren begonnen hat, die Panzergeschichte zu verfassen ...
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