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Alt 27.07.2012, 15:22   #11
Mog
 
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Hallo Ingo,

nun erstmal versuchen wir einen weiteren Kontakt mit der Interessengemeinschaft von Kahla. Wie ja allseits bekannt, war Kahla ja die Produktionsstätte (unter anderrem) der ME262. Die ZW lieferten entsprechend die Triebwerke (Jumo 004b) dazu,welche dann per Bahn an die weiteren Montageorte gebracht wurden. Das eigentliche Schwesterunternehmen der ZW was ebenfalls unter Kammlers Feder geführt wurde, ist aber eigentlich der Mittelbau Dora in Thüringen welches, genau wie die ZW mit der SO/J als Kennnummer gelistet war. Die ZW hatten als wehrwirtschaftliche Kennnummer IVa SO/J m 116, was, ebenfalls bekannt, von den Junkers Flugzeugwerken geleitet wurde.
Was nun im einzelnen mit Kahla wird, muß ich abwarten. Schön wäre es natürlich, wenn der Kontakt ebenso erfolgreich verlaufen würde, wie zu den Historischen Vereinen die für die Tunnelanlagen der Produktionsstätten im Eulengebirge verantwortlich sind. Dort hatten wir Tunnelführungen und ganz exklusiv durften wir bei den Bohrungen eines gefundenen weiteren Schachtes dabei sein. Gerne gebe ich dir Info, sobald ich eine Antwort von dort (Kahla) erhalten habe.

Gruß Mog
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Alt 27.07.2012, 15:35   #12
Polizei
 
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Der Metallrahmen unter den Marken ist die Einfassung eines Werksausweises.
Hier einmal ein komplettes Stück ( mein Großvater ).
Auf der anderen Seite Name, Firma, Ausstellungsdatum, Unterschrift vom Werkschutz
Gruss
POLIZEI
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- ich suche alles von der deutschen Polizei, Gendarmerie und Landjägerei vor 1945
- nach 1945 ( bis max. 60er Jahre ) nur Hessen
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Alt 27.07.2012, 16:03   #13
Mog
 
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Zitat:
Zitat von Polizei Beitrag anzeigen
Der Metallrahmen unter den Marken ist die Einfassung eines Werksausweises.
Hier einmal ein komplettes Stück ( mein Großvater ).
Auf der anderen Seite Name, Firma, Ausstellungsdatum, Unterschrift vom Werkschutz
Gruss
POLIZEI
Hallo Polizei,

dankeschön für dein Foto mit dem Werksausweis. Sie sind, soweit ich das erkennen kann, mit den unserigen, Rahmen identisch. Was sehr hilfreich ist, dass der Inhalt noch vorhanden ist bei deinem Ausweis. Schön zu wissen wie sie mal ausgesehen haben, auch wenn unsere wohl einen anderen Datensatz hatten. In der Fundkiste, soweit man sie noch so nennen kann/konnte, war ein ganzes Paket davon. Aneinandergereiht wie eine Stange Zigaretten.
Wenn du nichts dagegen hast, würde ich gerne das Bild davon mit auf unserer HP veröffentlichen.Natürlich nur mit deinem Einverständnis.
Danke nochmal.

Gruß Mog
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Alt 27.07.2012, 16:24   #14
Polizei
 
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kein Problem.
Sende mir über PN Deine mailanschrift zu und ich schicke Dir jeweils besseres Foto von Vorder- und Rückseite zu.
Gruss
POLIZEI
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Geändert von Polizei (27.07.2012 um 16:24 Uhr)
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Alt 27.07.2012, 18:17   #15
Mog
 
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Zitat:
Zitat von Polizei Beitrag anzeigen
kein Problem.
Sende mir über PN Deine mailanschrift zu und ich schicke Dir jeweils besseres Foto von Vorder- und Rückseite zu.
Gruss
POLIZEI
...........mache ich doch glatt.

Gruß Mog
Mog ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2012, 20:43   #16
eichfelder
 
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bitte weiter davon berichten, interessante geschichte.
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Gruß David
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Alt 28.07.2012, 19:33   #17
Mog
 
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Zitat:
Zitat von eichfelder Beitrag anzeigen
bitte weiter davon berichten, interessante geschichte.
...............es kommt darauf an, welchen Part du interessant findest. Über die ZW jedenfalls, könnte es ein abendfüllendes Programm werden, da wir, wie bereits erwähnt, uns schon seit 2006 mit der Anlage und Produktionsstätte befassen. Im Grunde genommen geht es bei uns in annähernd die gleiche Richtung, wie in den Produktionsstätten im Eulengebirge. Für denjenigen der sich wirklich dafür interessiert habe ich mal eine Kopie eines Beitrags dazu gezogen. Leider stimmen nicht alle Angaben mit der Wirklichkeit überein. Wir haben seinerzeit verschiedene Artikelautoren auf die nicht korrekten Daten oder den Unstimmigkeiten hingewiesen.So auch geschehen bei Spiegel online (Uli Suckert) wie auch bei den Fotoaufnahmen von Thomas Kemnitz und seinen Werksaufnahmen. Leider halten es diese nicht mit der Klarstellung so, und so wird weiter oftmals der selbe Müll weiter Publiziert.

Die ZW:

Die Zittwerke bestanden von 28.10.1944 – 07.05.1945 in Porajow (früher Großporitsch). Diese waren ein Tarnunternehmen der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG.

Die Fabrik war 1939 als Zulieferbetrieb für die Junkerswerke eingerichtet worden. Hergestellt wurden vor allem Flugzeugteile und Munition.
Am 29.April 1943 wurde erstmals Zittau und das Gelände des früheren Kriegsgefangenenlagers Porajow als möglicher Standort für die Produktion von kriegswichtigen Flugzeugtypen besichtigt. Auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers, das 1920 abgerissen wurde, war bereits mit einem Kasernenneubau begonnen worden. Die Arbeiten wurden jedoch nach Kriegsbeginn eingestellt und erneut als Internierungslager für Kriegsgefangene genutzt.
Im August 1943 fiel die Entscheidung der Junkerswerke für Auslagerungen, in die Spinnerei und Weberei AG Ebersbach/Sa., die Gebr. Moras AG in Zittau, sowie den Bau von Produktionshallen auf der Kasernenbaubrache in Porajow. Ein bereits bestehender Vertrag zwischen dem Funkhersteller Dr. Seibt Nachf., Nachrichtenmittelfertigung, Berlin-Schöneberg und der Gebr. Moras AG wurde damit aufgehoben und der Berliner Radarproduzent an die Echo-Mühle Olbersdorf verwiesen. Da sich der Flächenbedarf vergrößerte, wurde das Textilunternehmen im September 1943 zur Abstellung von 16 Produktionsarbeiterinnen verpflichtet. Bereits im Oktober 1943 beanspruchte Junkers die gesamte Produktionsfläche der Moras AG für sich. Nach einem Einspruch der Unternehmensleitung der Moras AG, verfügte der neuernannte Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion, Albert Speer, im November 1943 persönlich die Stilllegung des Werkes. Noch im November wurde mit der Verlagerung der Produktionsmaschinen von Dessau nach Zittau begonnen. Die Gaststätte „Paulaner Bräu“ wurde beschlagnahmt und diente als Wohnheim für die mit dem Aufbau beschäftigen Arbeiter. Außerdem beanspruchten die Junkerswerke zu selben Zeit, eine Fläche von 16.000 m² in der Spinnerei und Weberei AG Ebersbach für die Verlagerung ihres Magdeburger Werkes. Reichsminister der Luftfahrt, Göring, ordnete am 20. September 1944, die vollständige Verlegung der Fertigung der Junkerswerke aus Magdeburg und Dessau in die Räume der Gebr. Moras AG in Zittau an.
Am 20. November 1943 wurde das vom Bauingenieur Buchholz geleitete Konstruktionsbüro, dass eigens für den Bau der Produktionsstätte „Zittwerke-Kaserne“ eingerichtet wurde, von Dessau in die Firma Rudolf Arens nach Zittau verlegt. 2.830.000 RM wurden für das Geheimvorhaben IVa SO J/m 116 veranschlagt. Obwohl die endgültigen Planungen noch nicht abgeschlossen waren, erfolgte im Januar 1944 der Baubeginn. Zuvor war den Zittwerken von der Wehrmacht das Kasernengelände Kleinporitsch übergeben worden.
Vor Fertigstellung der Hallen in Porajow wurden die Websäle der Gebr. Moras AG als Produktionshallen genutzt. Die fast fertiggestellten großen Mannschaftshäuser und sechs weitere Rohbauten wurden in Porajow vollendet. Die Unterbringung von 1000 Werksangehörigen verursachte allerdings starke Probleme. 1944 erfolgte die Gründung der Eberwerke Aktiengesellschaft.

Die Junkerswerke beantragten für das Motorenbau-Zweigwerk Zittau-Kleinschönau (Kaserne), im März 1944 eine Anschlussbahn für die Bahnstrecke Zittau–Reichenberg. Im Dezember 1944 wurde mit dem Bau eines Anschlussgleises zwischen der Ortslage Porajow und den Zittwerken begonnen, dass im Januar 1945 in Betrieb genommen wurde. Die Produktionsstätte Zittwerke-Kaserne diente nach Aufnahme der Produktion im Jahr 1944 zur Fertigung von Triebwerken vom Typ Junkers Jumo 004B.

Als im Dezember 1943 der Direktor der Junkerswerke Walter Cambeis den Flächenbedarf reduzierte, wurde das bereits angelaufene Werksstilllegungsverfahren für die Moras AG hinfällig. Der Standort schien der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG nach der angewiesenen Umstellung von der Entwicklung technisch hochleistungsfähiger, auf die Massenfertigung schnellster Spezialflugzeuge, nicht mehr geeignet. Am 20. März 1944 erfolgte die Gründung der „Zittwerke Aktiengesellschaft“ mit Sitz in Zittau, Bahnhofstraße 10.
Die Betriebsleitung bestand aus Dr. Ulderup als Betriebsführer, dem Direktor Hanewald und dem Prokuristen Pfeil. Diese Personen waren zuvor bei Junkers tätig.
Kleinere Fertigungsstätten besaßen die Zittwerke in den Textilbetrieben Gebr. Haebler in Zittau, der Mechanischen Weberei Rudolf Breuer in Reichenau, der Fa. Kreutziger & Henke in Leutersdorf und weiteren 17 Firmen in Zittau, Reichenau, Herrnhut und Großschönau. Die neu errichtete Schmittsche Spinnerei, in dem zum damaligen Protektorat Böhmen und Mähren gehörigen Städtchen Semil, kam ebenfalls hinzu. Aus diesen Textilbetrieben wurden auch die benötigten Produktionsarbeiterinnen „abgezogen“. Über die Anzahl der „Beschäftigten“, liegen keine genauen Angaben vor, Schätzungen gehen jedoch von über 2500 Menschen in Zittau aus, etwa 1500 arbeiteten in den Textilfabriken. Hilfskräfte wurden unter Leitung deutscher und ausländischer Spezialisten angelernt.
Die Arbeiten in den Bereichen der Bearbeitung, Galvanisierung und Montage erfolgten durch Fachkräfte der Luftfahrtindustrie und abgestellte Rüstungsarbeiter im Objekt Kaserne, dass als militärisches Sperrgebiet galt. Im Werk arbeiteten deutsche Facharbeiter und „Fremdarbeiter“, die aus verschiedenen Ländern dorthin verschleppt wurden. Streng von ihnen getrennt mussten dort auch KZ Häftlinge arbeiten. Die Fremdarbeiter und Kriegsgefangenen, unter anderem Engländer, Belgier, Italiener, Ungarn und Niederländer lebten unter etwas besseren Bedingungen als die KZ Häftlinge. Da die Nazis Sabotage oder Spionage befürchteten, wurden für Hilfsarbeiten Ostarbeiter und für Sonderarbeiten KZ-Häftlinge eingesetzt. 242 polnische Arbeiter waren im Oktober 1944 im Lager Ost des Kasernengeländes untergebracht. Auch sowjetische Arbeitskräfte wurden etwas später dort eingesetzt.
Als Mitte Februar 1945 die Zittwerke ihre Produktion einstellten wurde die Porajower Kaserne am 24. März 1945 aufgegeben und die Räumungen der Maschinen beendet.

Lager und Produktionsstätte Porajow
Außerhalb der Betriebsstätten erfolgte die Fertigung unter Aufsicht einer Luftwaffeneinheit, die sich im Kaufhaus Beckmann am Zittauer Markt befand. Diese war auch für den Transport der dort gefertigten Einzelteile nach Porajow verantwortlich. Die Produktion wurde mit dem Herannahen der Ostfront Mitte Februar 1945 eingestellt. In abgedeckten Güterzügen wurden die Maschinen ab dem 27. Februar 1945 nach Chemnitz – Hilbersdorf abtransportiert. Ein Zug fuhr am 2. März 1945 von Hirschfelde nach Dessau, ein weiterer 18. März nach Riesa. Zwischen dem 6. und 10. März 1945 wurden die Arbeiter in mehreren Sonderzügen nach Pustleben gebracht.
Die Betriebsstätte wurde am 24. März 1945 endgültig aufgegeben. Ein Sonderzug verlies an diesem Tag das Gelände mit unbekanntem Ziel. Die letzten 500 Arbeiter wurden von der Wehrmacht mit einem Personenzug, wahrscheinlich nach Halberstadt transportiert.

In einem separat gesicherten und durch Stacheldraht abgegrenzten „Wirtschaftsgebäude“ innerhalb des Kasernengeländes, wurde ein Außenkommando des KZ Groß Rosen ( Rogoznica bei Legnica ) untergebracht.
Die genaue Anzahl von Häftlingen konnte nicht genau ermittelt werden. Es wird von 864 Häftlingen ausgegangen, die im Jahr 1944 in den acht Produktionsstätten arbeiten mussten.
Das Frauenlager der KZ Außenstelle wurde am 28. Oktober 1944 und das Männerlager mit etwa 250 Häftlingen aus Ungarn und Polen, meist jüdischer Abstammung am 27. Januar 1945 eröffnet. Im Februar 1945 kam ein weiterer Transport, wahrscheinlich aus Groß – Rosen, mit 300 Häftlingen im Lager an. Dabei handelte es sich um sowjetische Kriegsgefangene und Juden.
Im Zittauer Lager der Jüdinnen befand sich eine Entbindungsstation im Dachgeschoss des Lagergebäudes. Dorthin wurden aus den anderen KZ-AL Ostsachsens Schwangere zur Entbindung gebracht. Meist wurden danach die Frauen und Kinder weggeschafft ins KZ-AL Chrastava – es gehörte auch zum KZ Groß-Rosen. Die SS-Kommandoführerin in Chrastava ließ die Babys vergiften.
In der KZ Außenstelle herrschten unerträgliche, barbarische Lebensbedingungen. Etwa 266 Häftlinge wurden bis zum 08. Mai 1945 in den Zittwerken umgebracht. Viele Häftlinge starben an Hunger, Misshandlungen, Entkräftung und Krankheiten. Die toten Häftlinge wurden einfach in die Hartauer Brüche gekippt. Später wurden, wegen der Seuchengefahr, die Toten ins Krematorium gebracht.
Ab dem 25. März 1945 befanden sich nur noch das Ostarbeiterlager und das KZ-Außenlager auf dem Gelände, das durch Angehörige des 17. SS-Totenkopf-Wachbataillons bewacht wurde. Da das Stammlager in Groß-Rosen geräumt wurde, war eine Rückführung der Häftlinge nicht möglich. Das Lager diente als Auffanglager für die evakuierten Außenlager des KZ Groß Rosen der Weser-Flugzeugwerken in Bunzlau und aus dem böhmischen Reichenau. Am 30. April 1945 fuhr ein Sonderzug der Wehrmacht aus Leitmeritz kommend, über Varnsdorf in das Gelände der Zittwerke in Porajow ein und wieder aus. Bis heute ist der Zweck der Fahrt unbekannt. Die Reichsbahn löste am 6. und 7. Mai 1945 ihr Ostarbeiterlager Teufelsmühle im Zittauer Gebirge auf und brachte die Häftlinge im „Lager Ost“ der Zittwerke unter. Als die Rote Armee immer näher rückt, versuchte die SS die Spuren ihrer Verbrechen zu verwischen. Alle noch verbliebenen Häftlinge der KZ Außenstelle Poritsch sollten ermorden werden. Kolonnen von Häftlingen ziehen von Hirschfelde kommend durch Zittau. Wer nicht mehr weiter kann wird von der SS sofort erschossen. Einwohner werden von der SS gezwungen, die Toten an Ort und Stelle zu begraben.
Als am Vormittag des 7. Mai 1945 ein Luftangriff auf Zittau stattfand, flohen viele Angehörige der Wachmannschaften. Auch Häftlinge nutzen die Gelegenheit zur Flucht. Mehrere von ihnen kamen bei weiteren Bombenangriffen auf Zittau am 07. und 08. Mai ums Leben. Noch im Juni verstarben in der Stadt einige der früheren Lagerinsassen an Seuchen und Entkräftung.

Der überlebende KZ-Häftling Mortka Schwarz, ein in Majdanek geborener und bis 1939 in Oświęcim lebender Jude, blieb in Zittau. Er betrieb von 1946 bis zu seinem Tode im Jahre 1970 das Kaufhaus Schwarz.

Auf dem Gelände der Zittwerke wurde im Mai 1945 das Kriegs- und Zivilgefangenenlager Zittau eingerichtet. Die Fertigungsanlagen im Gelände wurden dem Verfall preisgeben und sind noch als Ruinen erhalten.

Als kleines Beispiel für meine oben gemachte Angabe: ein 17 SS Totenkopfbattalion hat es garnicht gegeben. Es war zwar in Planung, aber eine Aufstellung gab es nicht. Und schon garnicht aus dem KZ Groß Rosen, woher die ZW ja als Außenlager geführt wurden.

Gruß Mog
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Alt 29.07.2012, 10:58   #18
R35
Sammelschwerpunkt uralte Schlüssel Türschlösser
 
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Hallo Mog,

erstmal Glückwunsch zu dem Marken in zweierlei Hinsicht.

Diese Art von Zugangsmarken kennt man vom Walpersberg die aber so viel ich weiß nur in einem Hortfund ein wenig abseits vom Berg gefunden wurden. Auf dem gesammten Gelände war nicht eine zu finden.

Ich habe mich eine längere Zeit um Marken aus Produktionsbetrieben gekümmert, das ist ein tolles Thema.

Da ihr die Marken in einer zerfallenen Kiste gefunden habt, stellt sich auch hier die Frage, ob Marken in diesem Werk je getragen wurden.

Bayern ist ein wunderschönes Stückchen mit sehr vielen interessanten Stellen, aber für einen Moment wünsche ich mich in meine Heimat zurück, die Äberlausitz

Das gibt es sicher noch viele Fragen zu klären, ist die Produktion jemals bezüglich der Jumo004 angelaufen?

Existieren Fotos aus der Produktion? Bilder im net verweisen auf allgemeines Bildmaterial der Me262 welches nichts mit den Zittwerken zu tun hat.

Beste Grüße
R35
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Bin immer auf der Suche nach uralten Schlüsseln, Schlössern, Vorhängeschlössern und Eisentruhen.
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Alt 29.07.2012, 11:04   #19
hanafuda
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Zitat:
Zitat von R35 Beitrag anzeigen
Hallo Mog,

Diese Art von Zugangsmarken kennt man vom Walpersberg die aber so viel ich weiß nur in einem Hortfund ein wenig abseits vom Berg gefunden wurden. Auf dem gesammten Gelände war nicht eine zu finden.

Beste Grüße
R35
Mit nur einem Hortfund, liegst du völlig falsch und auf dem gesamten Gelände war keine oder kaum noch eine zu finden, da komplett abgesucht!
hanafuda ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2012, 11:09   #20
hanafuda
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Die Marken lassen sich auch schön zuordnen, wenn man die dazugehörigen Firmen kennt.

Beispiel: D.W. = Dyckerhoff & Widmann

auch die normalen Marken sind gut dem jeweiligen Lager zuzuordnen.

Wendet euch aber ruhig an den örtlichen Verein.
hanafuda ist offline   Mit Zitat antworten
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